Eröffnung des Weser-Fährweges Volksfeststimmung am Fähranleger in Grinden

Langwedel. Es herrschte eine Stimmung wie auf einem Volksfest: Am Sonnabendnachmittag drängten sich unzählige Radfahrer am Fähranleger in Grinden, eröffneten doch vier Bürgermeister zu Beginn der Radfahr- und Fährsaison den Weser-Fährweg. Den ohrenbetäubenden Startschuss dazu gab Wolfgang Gründler.
02.05.2010, 17:16
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Von Inka Sommerfeld

Langwedel. Es herrschte eine Stimmung wie auf einem Volksfest: Am Sonnabendnachmittag drängten sich unzählige Radfahrer am Fähranleger in Grinden, eröffneten doch vier Bürgermeister zu Beginn der Radfahr- und Fährsaison den Weser-Fährweg. Den ohrenbetäubenden Startschuss dazu gab Wolfgang Gründler. Gemeinsam stellten sich die Bürgermeister aus Verden (Lutz Brockmann), Langwedel (Andreas Brandt), Thedinghausen (Gerd Schröder) und Achim (Uwe Kellner) hinter das große Schild mit der Aufschrift 'Herzlich willkommen'. Mit vereinten Kräften hoben sie erst das Schild und anschließend die Absperrung zur Seite.

'Der Weser-Fährweg verläuft auf einem Rundkurs zwischen Verden und Achim und hat eine Länge von rund 48 Kilometern. Wer von einer Stadt zu anderen radelt, kommt entweder durch Langwedel oder durch Thedinghausen', sagte Brandt. Entlang der Strecke gebe es historische Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, die zu besichtigen sich lohnten. 'Man kann auch eine Abkürzung nehmen, beispielsweise die Weser-Fähre zwischen Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen', warb der Bürgermeister und wünschte allen Radlern gute Fahrt, gutes Wetter und Wind von hinten.

Die Besucher jubelten, als Brandt ankündigte, ein Fass des neuen Langwedeler Burgbräus anzustechen und Freibier auszuschenken. Die Brauerei hatte das Fass aus Anlass der Markteinführung gesponsert. 'Es ist etwas Besonderes, dass unsere kleine Gemeinde eine eigene Biermarke hat', rief Brandt. Herbert Becker vom Drosselhof assistierte ihm und verteilte das Bier an die Umstehenden. Nach getaner Arbeit genehmigte sich auch Brandt ein Bier und stieß gemeinsam mit seinen Amtskollegen an. Becker zapfte derweil weiter und versorgte die Neuankömmlinge, die mit der Fähre 'Gentsiet' von der Thedinghauser Seite kamen, mit Freibier.

Wolfgang Gründler gab einen zweiten Böllerschuss ab - das Zeichen für den Shantychor 'Wolken, Wind und Wogen', maritime Lieder zu singen. Besucher, die auf den Bänken saßen, hakten sich unter und schunkelten im Takt mit. Ein heftiger Regenschauer trieb sämtliche Gäste ins Trockene, doch schon bald setzten sie ihre Radtour fort.

Bäckermeister Ralf Lindhorst wurde seine frisch gebackenen Langwedeler Böller ebenso wie das Ritterbrot reißend los, und Jens Becker, der das Langwedeler Burgbräu flaschenweise verkaufte, konnte ebenfalls nicht klagen: 'Die Leute sind neugierig auf das neue Bier.'

Auch der Vorstand des Fährvereins Hagen-Grinden/Ahsen-Oetzen war mit dem Auftakt der Fährsaison zufrieden. Die Fährleute setzten während des ganzen Tages Radfahrer über die Weser. 'Zur Halbzeit waren es 550 Fahrgäste', sagte Vorsitzender Horst Jüntgen. Das sei, dem unbeständigen Wetter entsprechend, eine ganze Menge.

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