Zustand des Waldes Fünf Jahre im Katastrophenmodus

Förster Michael Müller spricht über den Zustand des Waldes im Landkreis Verden und über notwendige Hilfen. Trockenheit, Schädlinge, Hitze und Pilze machen den Pflanzen zunehmend zu schaffen.
20.05.2022, 14:30
Lesedauer: 3 Min
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Fünf Jahre im Katastrophenmodus
Von Andreas Becker

Wer etwas über den Zustand des Waldes erfahren möchte, muss in langfristigen Kategorien denken. Deshalb kann Michael Müller, Förster im Revier Diensthop, dem regenreichen Winter nur wenig Optimismus abgewinnen. "Ja, grundsätzlich war das vergangene Jahr für den Wald nicht schlecht, weil wir mal wieder mehr Niederschläge hatten. Aber in vielen Gräben hat in den Wintermonaten kein Wasser gestanden. Das Grundwasser hat sich also nicht erholt", sagt er. Und gerade viele Baumarten seien von einem intakten Grundwasserstand abhängig. Die Jahre davor, seit 2017 sogar, seien überwiegend viel zu trocken und zu heiß gewesen. Müller hat einen guten Überblick, denn er betreut sowohl die niedersächsischen Landesforsten in Hoya, Dörverden und Kirchlinteln als auch den Stadtwald in Verden und Achim.

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