Nahverkehr Warum die Trennung vom Kreis Verden und Weser-Ems-Bus schwierig ist

Seit zehn Jahren vergibt der ZVBN im Auftrag seiner Mitglieder Aufträge für den Nahverkehr. Eine vorzeitige Kündigung eines Verkehrsvertrags, wie sie nun der Kreis Verden anstrebt, hat es noch nie gegeben.
06.09.2022, 16:41
Lesedauer: 3 Min
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Von Felix Gutschmidt

Fahrer, die ihre Route nicht kennen, Schüler die regelmäßig zu spät zum Unterricht kommen und Menschen, die an der Haltestelle vergeblich darauf warten, dass ein Bus kommt: Die Probleme von Weser-Ems-Bus, insbesondere im Nordkreis Verden seinem Auftrag nachzukommen, sind bekannt. Für den Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN), der im Auftrag des Landkreises das fragliche Linienbündel vergeben hat, ist die Situation dennoch neu. Erfahrungen wie im Nordkreis Verden hat der ZVBN nach Angaben eines Sprechers bislang noch nicht gemacht. Das gilt sowohl für die zahlreichen Ausfälle als auch für die Reaktion von Landrat Peter Bohlmann, der die eigentlich bis 2027 vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen so schnell wie möglich beenden will. Eine vorzeitige Kündigung habe der ZVBN bislang noch nie ausgesprochen.

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