Gute Ergebnisse für hannoversche Sportpferde in der globalen Wertung Weltweit zweimal auf Rang zwei

Jahr für Jahr trägt die "World Breeding Federation for Sporthorses" (WBFSB) die rund um den Globus erreichten Resultate der Turnierpferde in Dressur, Springen und Vielseitigkeit zusammen. Der Hannoveraner Verband landete jetzt zweimal auf Rang zwei und einmal an siebter Stelle.
29.11.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Angelika Siepmann

Jahr für Jahr trägt die "World Breeding Federation for Sporthorses" (WBFSB) die rund um den Globus erreichten Resultate der Turnierpferde in Dressur, Springen und Vielseitigkeit zusammen. Der Hannoveraner Verband landete jetzt zweimal auf Rang zwei und einmal an siebter Stelle.

Verden. "Hannovers Ergebnis kann sich sehen lassen", heißt es in der Bilanz des Verbandes. Für die Rankings des Weltzuchtverbandes mit Sitz in Dänemark fließen die Ergebnisse der Turniere im Zeitraum von zwölf Monaten mit unterschiedlichen Gewichtungen in die Statistik ein. Wer wie viele Punkte wo bekommt, ist abhängig von der Weltrangliste der Reiter und der Einstufung der jeweiligen Veranstaltung. In diesem Jahr kommen Extrapunkte für die Olympischen Spiele hinzu.

In der Dressur behauptete sich das Königliche Warmblut-Stutbuch der Niederlande (KWPN) gerade durch die Auftritte in London vor dem Hannoveraner Verband, der fünf Olympiastarter aufbieten konnte, darunter mit Desperados FRH unter Kristin Sprehe den Aufsteiger des Jahres. Innerhalb kürzester Zeit stieg der Rappe von Kristina Sprehe zum fünftbesten Dressurpferd der Welt auf.

Geht es um die Dressurwertung der WBFSH, mischt auch immer noch ein bisschen der 1987 geborene Warum Nicht FRH unter der vierfachen Olympiasiegerin Isabell Werth mit. Er stammt aus der Zucht von Hinrich Lueßen (Kirchlinteln-Bendingbostel) und landete aktuell auf dem 27. Platz der Weltwertung.

Auch in der Vielseitigkeit steht Hannover auf dem zweiten Platz, hinter den immer mehr vorpreschenden Iren und vor Holstein. Bei den "Buschreitern" in aller Welt genießen die Hannoveraner Allrounder immer mehr Wertschätzung. Allen voran FRH Butts Avedon. Erst neunjährig, ist er schon erstes Championatspferd im Stall von Andreas Dibowski und weltweit die Nummer drei. Campino (Züchter Hans-Jürgen Abel, Bremervörde) verhalf Vielseitigkeitslegende Mark Todd (Neuseeland) zu Mannschaftsbronze und beinahe auch zu einer weiteren Einzelmedaille.

Nicht so gut sah es im Springbereich aus. Holstein eroberte sich die Spitzenposition hinter dem KPPN und der Selle Francais zurück. Hannoveraner folgt in der Endabrechnung auf dem siebten Platz.

Die letzte Auktion des Hannoveraner Verbandes findet am Sonnabend, 1. Dezember, im Pferdezentrum Alsfeld statt. Seit sich der Hesssische Pferdezuchtverband vor einigen Jahren aufgelöst und sich den Hannoveranern als Bezirksverband angeschlossen hat, gibt es den "Alsfelder Advent". In der hessischen Außenstelle werden rund 40 junge Dressur- und Springpferde versteigert.

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