Landgericht Verden Staatsanwaltschaft geht von Blutrache aus

Das Landgericht Verden verhandelt erneut den Fall von möglicher Blutrache in Visselhövede. Nach europaweiten Ermittlungen sitzen nun zwei Albaner auf der Anklagebank.
27.06.2022, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Angelika Siepmann

Fast fünfeinhalb Jahre sind vergangen, seit im Heidestädtchen Visselhövede am helllichten Vormittag, unweit der Grundschule an der Großen Straße, von einem Motorrad mehrfach auf einen 46-jährigen Mann geschossen wurde. Vier Tage später erlag der Familienvater seinen schweren Kopfverletzungen. Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass der Albaner im Januar 2017 einem von Landsleuten verübten „Blutrache“-Mord zum Opfer fiel – genau das, was er und Angehörige offenbar schon lange befürchtet hatten. Seit Mitte März befasst sich das Landgericht Verden zum zweiten Mal mit dem komplizierten Fall mutmaßlicher Selbstjustiz.

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