Berner Bücherwochen "Literatur muss Bedeutung haben"

Für die Germeinde sind sie ein Standortfaktor, für Literaturfreunde ein Kleinod fernab der großen Städte: Die Berner Bücherwochen sind beendet. Doch die Texte sind nicht verhallt.
21.12.2021, 15:23
Lesedauer: 3 Min
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Von Jörn Hildebrandt

„Die Berner Bücherwochen sind eine Geschichte des Erfolgs – und sie finden nicht in einer Metropole statt, sondern in einem ländlichen Bezirk an der Unterweser“, sagt Professor Uwe Meiners, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, eines Verbands, der sich für die Förderung von Wissenschaft und Kultur, aber auch für den Naturschutz einsetzt. Und Hartmut Schierenstedt, Bürgermeister der Gemeinde Berne, betont in seinem Grußwort: „Die Bücherwochen machen Berne in der ganzen Welt bekannt.“ Zum achten Mal fanden sie statt, und der Ertrag an dabei neu entstandenem Lesestoff für Jung und Alt ist enorm: In diesem Jahr sind es gleich fünf Bücher, die im Rahmen der Berner Bücherwochen allein von Schülern verfasst wurden. Und unter dem Titel „Umarmungen“ wird erstmals ein Lesebuch für Senioren geschaffen, an dem Jung und Alt mitgewirkt haben. Es verweist im Titel auf den heute fast in Vergessenheit geratenen Schriftsteller Erich Mühsam (1878 bis 1934), einen Menschenfreund, der von den Nazis ermordet wurde. Weiterhin erschien in diesem Jahr wieder eine Regional-Anthologie unter dem Titel „Sei Mensch, hab Herz!“, die zum ersten Mal neben dem Landkreis Wesermarsch auch den Landkreis Oldenburg und die gesamte Region Nord-West umfasst.

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