SVG Berne Trainer Nils Schneider ist zuversichtlich

Nils Schneider: „Mit dem dritten Tabellenrang können wir bislang sehr zufrieden sein, dürfen uns aber natürlich nicht darauf ausruhen.“
19.01.2021, 14:55
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Tienken
Herr Schneider, die SVG Berne ist in der Tabelle der Kreisliga Jade-Weser-Hunte auf dem dritten Platz der Staffel B zu finden. Wie zufrieden fällt Ihr Fazit bis zur Unterbrechung der Spielzeit 2020/21 aus?

Nils Schneider: Unser primäres Saisonziel ist es, die Klasse zu halten. Wenn wir in der Staffel B einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften erzielen, haben wir unser Ziel erreicht. Mit dem dritten Tabellenrang können wir also bislang sehr zufrieden sein, dürfen uns aber natürlich nicht darauf ausruhen. Es liegen noch viele schwere Begegnungen in der Kreisliga vor uns.

Die bisherigen beiden Saisonniederlagen gegen TuS Eversten (0:6) und SV Eintracht Oldenburg (0:2) setzte es auf dem eigenen Platz. Liegen der Mannschaft Auswärtsspiele eher, als Begegnungen in gewohnter Umgebung in Berne?

Wir haben die beiden Heimspiele gegen zwei richtig starke Mannschaften aus der Kreisliga verloren, die für mich zu den Favoriten in dieser Staffel gehören. Wir versuchen jedes Spiel mit der gleichen Einstellung anzugehen und drei Punkte einzufahren. In diesen beiden Spielen hat es leider nicht sein sollen.

Sie haben mit Michael Kranz einen spielenden Co-Trainer auf dem Spielfeld. Wie klappt denn die Zusammenarbeit zwischen dem Verteidiger und Ihnen im Training und den jeweiligen Punktspielen?

Michael Kranz ist ein ganz wichtiger Faktor für mich und für die Mannschaft. Wir sind permanent im Austausch. Michael unterstützt mich in vielen Dingen auf und neben dem Platz.

Die Corona-Pandemie hat die Fitness der Spieler seit Monaten reduziert. Wie gehen Ihre Spieler mit der Krise um, und wie halten Sie in der schwierigen Fußballzeit Kontakt zu Ihren Akteuren?

Wir vermissen natürlich alle die gemeinsamen Einheiten auf dem Platz. Dies ist zurzeit ja leider nicht möglich. Daher nutzen wir eine Lauf-App, um eine gewisse Grundfitness beizubehalten. Über unsere WhatsApp-Gruppe sind die Spieler untereinander auch in Kontakt.

Dennis Conze-Wichmann steht in der Torschützenliste der Staffel mit fünf Saisontreffern ganz vorne. Was macht den Stürmer so wichtig für die SVG Berne?

Wir freuen uns sehr, dass Dennis wieder ein Teil unserer Mannschaft geworden ist. Mit seinen Treffern hat er uns auch schon sehr geholfen. Dennis besitzt den gewissen Instinkt, den ein Stürmer braucht – seine Abschlussquote ist gut.

Sie haben in der vorherigen Spielzeit Michael Müller auf der Kommandobrücke als Coach abgelöst. Hat sich der Spielstil der Mannschaft durch den Trainerwechsel inzwischen verändert?

Wir haben uns vorgenommen, viele spielerische Lösungen zu finden und weniger mit langen Bällen zu arbeiten. Dies funktioniert in der laufenden Saison schon ganz gut. Wir haben nahezu alle Tore aus dem Spiel heraus erzielt.

Die Fortsetzung der Spielserie 2020/21 ist auch in der Fußball-Kreisliga Jade-Weser-Hunte ungewiss. Von welchem Szenario gehen Sie nun aus?

Ich habe noch die Hoffnung, dass wir unsere Staffel zu Ende spielen können. Wie sie dann gewertet wird und ob es noch eine Auf- und Abstiegsrunde gibt, bleibt abzuwarten.

Das Interview führte Reiner Tienken.

Info

Zur Person

Nils Schneider steht im zweiten Spieljahr als Trainer beim Fußball-Kreisligisten SVG Berne an der Seitenlinie. Berne ist die erste Trainerstation für Schneider. Der 36-jährige selbstständige Unternehmer lief in seiner aktiven Zeit für die Fußball-Vereine SV Wilhelmshaven, 1. FC Nordenham, VfB Oldenburg, FC Hude und SVG Berne auf.

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