Abfallwirtschaft Wesermarsch Warnung vor illegalen Schrottsammlern

Sie werfen Zettel in Briefkästen und kündigen eine Sammlung von defekten Elektrogeräten und anderem Schrott an. Wer darauf reagiert und Material an die Straße stellt, kann rechtlich verfolgt werden.
11.07.2022, 16:31
Lesedauer: 1 Min
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Warnung vor illegalen Schrottsammlern
Von Barbara Wenke

Lemwerder/Berne. Die Abfallwirtschaft Wesermarsch warnt vor illegalen Schrottsammlern. Diese kündigten sich vornehmlich per Postwurfsendung an, allerdings ohne Kontaktdaten, oder führen unangemeldet durch die Wohngebiete. Das Problem: Die Schrottsammler würden zwar gerne Sperrmüll, Schrott und Haushaltsgroßgeräte beim Kunden abholen. Auch Computer und Handys seien wegen ihrer Platinen sehr gefragt. Doch hätten sie es nur auf das Metall abgesehen.

Bestimmte Bestandteile des Elektroschrotts würden sie oft nicht fachgerecht oder sogar „wild“ entsorgen, teilt das Braker Entsorgungsunternehmen Gib mit. Einige der privaten Schrottsammler würden Schadstoffe wie Öl oder Kühlmittel einfach in die Landschaft kippen, da die fachgerechte Entsorgung einen erhöhten Aufwand und Kosten mit sich bringen.

Wenn die Schrottsammler Gegenstände mitnehmen, die eigentlich zur kommunalen Sammlung nach draußen gestellt wurden, begehen sie neben Umweltfrevel auch Diebstahl. "Der Verlust dieser Schrott-Erlöse schadet der Abfallwirtschaft des Landkreises und somit dem Gebührenzahler", teilt die Gib in ihrer Pressemitteilung weiter mit.

Illegale Sammler werden strafrechtlich verfolgt. Ihnen drohen hohe Geldbußen, so die Gib. Und auch Privatleute könnten belangt werden: Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie illegalen Sammlern den Schrott übergeben.

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