Bremen-Nord-Cup

Dirk Heil Doppeltorschütze, „Magic“ Müller in Doppelrolle

Auch abseits des eigentlichen Turniergeschehens war beim Fußball-Turnier des SV Lemwerder im Sport- und Freizeitzentrum einiges los.
13.01.2020, 15:40
Lesedauer: 2 Min
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Von pj
Dirk Heil Doppeltorschütze, „Magic“ Müller in Doppelrolle

Ehemalige Spieler, die beim Lüssumer TV und dem SV Lemwerder unter dem vor zehn Jahren gestorbenen Heiko Schröder trainiert hatten, bestritten ein Einlagespiel.

Jens Pillnick

Ein Feueralarm, glücklicherweise nur ein Fehlalarm, sorgte am Sonntag ab 16.14 Uhr für eine Unterbrechung der Hauptrunde. In der Kabine des SV Grohn, für den allerdings A-Junioren des JFV Bremen aufliefen, war die Glasscheibe des Feuermelders eingeschlagen und der Alarm ausgelöst worden. Vom Täter fehlte jede Spur. Neben der Sirene wurde eine Durchsage aktiviert, die alle 30 Sekunden dazu aufforderte, das Gebäude zu verlassen. Da schnell feststand, dass kein Feuer ausgebrochen war, wurde nicht evakuiert. Die angerückte Feuerwehr stoppte den Fehlalarm, sodass das Turnier nach 30 Minuten fortgesetzt werden konnte.


Beim Einlagespiel zur Erinnerung an den vor zehn Jahren gestorbenen Heiko Schröder, der unter anderem als Trainer beim SV Lemwerder und Lüssumer TV tätig war, wurde die Zeit zurückgedreht. Ehemalige Weggefährten aus diesen beiden Teams, die von Gerd Kuhn (Lemwerder) und Lutz Neumann (Lüssum) betreut wurden, standen sich in einer Partie über zweimal zehn Minuten gegenüber. Lüssum gewann nach Treffern von Dirk Heil (2) und Matthias Kleinert mit 3:2, für Lemwerder trafen Eddy Albert und Stefan Klaassen. Die Spielleitung lag in den Händen von Edgar Viohl. Die Zusammenkunft wurde später aus der Halle in Nikos Taverne verlegt. Für den Lüssumer TV spielten Michele Lapenna, Lutz Neumann, Benjamin Korff, Thorsten Trachsel, Marko Hüne, Stephan Claespeter, Mark Dentler, Dirk Heil, Matthias Kleinert, Peter Bailote-Penisga, Björn Wolf, Björn Discher und Heiko Lange, für den SV Lemwerder liefen Thorben Kuhn, Tim Kruse-Heidler, Matthias Schulze, Stefan Klaassen, Marco Paes, Cahit Kara, Frank Schach und Eddy Albert auf.


Am gestrigen Montag feierten Michael „Magic“ Müller und sein Zwillingsbruder Gregor ihren 50. Geburtstag. Den Sonnabend und Sonntag verbrachten die beiden noch im SFZ Lemwerder. Nicht als Zuschauer, als Beteiligte wohlgemerkt. Michael Müller sogar in einer Doppelrolle. Am Sonnabend half er beim unter Personalnot leidenden Blumenthaler SV II als Spieler in der Qualifikation aus (Müller: „Mein Pass liegt beim BSV“), zudem stand er an beiden Tagen als Trainer des Kreisligisten SVG Berne in der Verantwortung. Gregor Müller hütete indes bei der SVG Berne, neben Daniel Anders, das Tor.


Neu besetzt präsentierte sich die Trainerbank des Fußball-Bezirksligisten TSV Farge-Rekum. Nachdem sich der Tabellenvorletzte von Malte Golla getrennt hatte, führten erstmals Carsten Herbst und Dennis Zäbe Regie. Für Zäbe keine unbekannte Aufgabe, hatte er dies in der Vorsaison ja schon als Trainertrio mit Malte Golla und Jerome Schröder gemacht. Carsten Herbst (47) betritt mit der Aufgabe indes Neuland. Er war jahrelang im Nachwuchsbereich tätig und hat sich einen Namen als Trainer bei den Regionalliga-A-Junioren des Blumenthaler SV gemacht. Zuletzt hatte er anderthalb Jahre pausiert.

Zwei kurzfristige Absagen für die Qualifikation musste die Turnierleitung um Lemwerders Trainer Fabian Wilshusen kompensieren. Das Fehlen des FC Roland machte VSK Osterholz-Scharmbeck II wett. Der niedersächsische Kreisligist reagierte auf einen Facebook-Aufruf von Wilshusen und stand Sonnabendnachmittag auf der Matte. Für den TSV Lesum-Burgdamm, der am vergangenen Wochenende für drei Turniere gemeldet hatte, wurde kein Ersatz mehr gefunden. Die Spiele wurden mit 2:0 für den Gegner gewertet. ⇒PJ

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