Faustball-Regionalliga Niedersachsen Herren Erfolgreiches Saisonfinale

Das Saisonfinale hätte auch böse für den Lemwerder TV enden können. In Sachen Klassenerhalt musste im Fernduell mit dem TSV Burgdorf unbedingt noch ein Sieg eingetütet werden – um auf Nummer sicher zu gehen.
06.02.2020, 16:07
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Von Olaf Schnell

Lemwerder. Das Saisonfinale hätte auch böse für den Lemwerder TV enden können. In Sachen Klassenerhalt musste in der Faustball-Regionalliga Niedersachsen der Herren im Fernduell mit dem TSV Burgdorf unbedingt noch ein Sieg eingetütet werden – um auf Nummer sicher zu gehen.

Letztlich konnte das LTV-Team auch ohne den privat verhinderten Coach Uwe Kienast im letzten Saisonspiel in der Bardowicker Bardenhalle das viel umjubelte Happy End feiern – aufgrund des besseren Satzverhältnisses. So müssen der TSV Burgdorf und SV Moslesfehn II die Spielklasse verlassen.

Lemwerder TV – Wardenburger TV 0:3 (5:11, 8:11, 6:11): Der LTV, bei dem Florian Martin privat verhindert war, zeigte in diesem Spiel Nerven und kam nicht auf Betriebstemperatur. Die Kienast-Truppe, bei der Patrick Bartelt und Lasse Kienast die Betreuung übernahmen, erwischte keinen guten Start. Mit Daniel Bartelt (Rückschlag) und Lasse Kienast (Angaben) im Angriff, Matti Kienast (Mitte) und Sebastian Drews plus Patrick Suhren (Abwehr) starteten die Lemwerderaner und tauschten vorne, nach der 5:11-Auftaktniederlage, Patrick Bartelt für Lasse Kienast. „Aber es lief trotzdem nicht. Da haben wir uns spielerisch selbst ins eigene Bein geschossen. Wir mussten ja unbedingt ein Spiel gewinnen und da hat die Psyche bei uns wohl auch eine große Rolle gespielt“, meinte Patrick Suhren.

Lemwerder TV – TSV Bardowick 3:1 (10:12, 11:6, 11:3, 11:9): In diesem zweiten Spiel kam die Wende.„Wir haben uns schon gewundert, dass wir nach dem Wardenburg-Spiel gegen Bardowick ziemlich gut aussahen. Es lief alles – so hätte ich es mir bei uns die gesamte Saison gewünscht. Mit Ruhe und guten Spielzügen – da hat alles gut gepasst“, freute sich der LTV-Mannschaftsführer Patrick Suhren. Das war ganz, ganz wichtig, weil die punktgleichen Burgdorfer am Abschlussspieltag noch punktemäßig kräftig nachlegten und den SV Moslesfehn II (3:1) und auch den Tabellenzweiten MTV Hammah (3:2) besiegten.

Zwar musste der Lemwerder TV den ersten Satz hauchdünn abgeben, doch dann lief es beim LTV-Team wie am Schnürchen. „Wir hatten einfach Spaß, Faustball zu spielen, und wechselten auch nicht mehr aus“, so Suhren, der auch Lasse Kienast für seine Betreuer-Arbeit lobte.

„Lasse hat ruhige, gute Ansagen gemacht, und uns so einen zusätzlichen Schub gegeben. Das hat mir sehr gefallen“, sagte Suhren. In Durchgang zwei und drei konnte Patrick Bartelt mit variablen Angaben glänzen, die auch nach außen von ihm geschnitten wurden – und konnte an der Leine sehenswert blocken. Im Rückschlag lieferte Daniel Bartelt einige Punkte, die Abwehrspieler Sebastian Drews und Patrick Suhren ließen sich nicht groß überlisten, und Matti Kienast hat in der Mitte gut gestellt und konnte sich auch in diesem Spiel viele Kurze erlaufen.

Nach einer Auszeit im vierten Satz „haben wir uns beim 5:7-Rückstand verständigt, dass wir gewinnen müssen, wollen und auch können“, so Suhren – und das setzte Lemwerder dann auch in die Tat um. „Am Ende haben uns insgesamt auch unsere Fünf-Satz-Spiele den Kopf gerettet. Nach unserer Rettung war bei uns die Erleichterung ziemlich groß. Wir wollten in der Halle eben gerne in der Regionalliga weiterspielen. Das hat man auch bei der Rückfahrt gemerkt – wir konnten nämlich wieder richtig lachen“, äußerte sich Patrick Suhren.

Lemwerder TV: Daniel Bartelt, Patrick Bartelt, Matti Kienast, Drews, Suhren, Lasse Kienast.

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