2. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen

Faustball-Frauen marschieren noch auf Rang drei

Mit zwei 3:1-Heimsiegen gegen den TV Brettorf II und Wardenburger TV feierte der Lemwerder TV in der 2. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen einen erfolgreichen Saisonabschluss.
02.02.2020, 18:19
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Lemwerder. Es geht doch. Mit zwei 3:1-Heimsiegen gegen den TV Brettorf II und Wardenburger TV feierte der Lemwerder TV in der 2. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen einen erfolgreichen Saisonabschluss. Mit 12:12 Zählern überholte das LTV-Team sogar noch die punktgleichen Brettorferinnen aufgrund des besseren Satzverhältnisses und belegte letztlich den dritten Tabellenplatz.

Lemwerder TV – TV Brettorf II 3:1 (11:9, 7:11, 11:9, 15:14): „Wir haben uns hier viele Eigenfehler geleistet und es unnötig spannend gemacht. Vor allem am Anfang hatten wir bei den Kurzen keine Absprache. Aber irgendwann haben wir uns dann über den Kampf berappelt“, meinte die LTV-Angreiferin Anika Langpaap, die noch betonte, dass es in der Schlussphase wichtig war, dass man sich gegenseitig anfeuerte.

Der Gastgeber machte sich in dieser vorletzten Saisonbegegnung das Leben selbst schwer. Vor allem sorgten die kurzen Angaben von Saskia Gelhaus und Anika Langpaap für nicht so viel Gefahr und Unruhe bei den Brettorferinnen, weil Lena Cutharth und Christin Hirsch wiederholt im vorderen Bereich sehr flink unterwegs waren.

Lemwerder agierte vorne mit Saskia Gelhaus (links), Anika Langpaap (rechts), Darja Kohlwes (Mitte), Kira Hoffmann und Janika Seemann (Abwehr) und spielte so – bis auf den Wechsel in der Offensivabteilung – durch. Beim 6:8-Rückstand tauschten vorne Gelhaus und Langpaap ihre Positionen. Das war wichtig, weil Lemwerder überhaupt nicht auf Touren kam, ständig hinten lag und erst beim 10:9 über die erste Führung jubeln konnte. Den Deckel machte letztlich Saskia Gelhaus mit einem forschen Angriffsball drauf (11:9).

Aus LTV-Sicht konnte man dann den zweiten Satz schnell abhaken, besser lief es in Durchgang drei und vier, weil auch Kira Hoffmann und Janika Seemann stärker wurden. Mit dem vierten Matchball wurde dann der 3:1-Sieg eingetütet. „Saskia und ich gingen nicht topfit ins Spiel und so waren die kurzen Bälle unser Mittel, um zum Erfolg zu kommen. Wir müssen einfach mehr Mut und Vertrauen haben, dass wir zwischendurch auch mal eine lange Angabe spielen“, so Langpaap. Aber bei Lemwerder war im Vorfeld auch etwas die Luft raus in Sachen Klassenerhalt, da das Team ja vorzeitig gerettet war. „Dennoch wollten wir einfach noch einmal etwas Spaß haben und uns vor den eigenen Fans vernünftig verabschieden“, ergänzte Anika Langpaap.

Lemwerder TV – Wardenburger TV 3:1 (12:10, 11:4, 11:13, 12:10): Nachdem die Wardenburgerinnen den TV Brettorf II mit 3:1 besiegt hatten, war der Gastgeber wieder an Reihe und machte es wie beim Auftaktspiel sehr spannend. Lemwerder spielte mit Janika und Marie Seemann (hinten), Saskia Gelhaus (Mitte) – und vorne mit Anika Langpaap (Rückschlag) und Kathi Jacobs (Angaben). In dieser Aufstellung konnte der Hausherr mit 2:0 Sätzen in Führung gehen. „Kathi war hier echt der Hammer. Vor heimischer Kulisse hat sie ihre Sache sehr gut erledigt und tolle Angaben gemacht“, freute sich ihre Teamkollegin Darja Kohlwes. Zwar konnte Wardenburg auf 1:2 verkürzen, weil die Mannschaft um das Trainer-Duo Sandra Weigt und Arthur Dick einen kleinen Hänger hatte. Doch am Ende hatte der Lemwerder TV das bessere Ende für sich. In dem vierten Durchgang wurde in der Endphase Darja Kohlwes (Mitte) eingewechselt – Saskia Gelhaus und Anika Langpaap waren vorne im Einsatz.

„Wir lagen mit drei Bällen im Rückstand und dann haben wir das Spiel noch einmal gedreht. Ich glaube, mit zwei Siegen hat keiner gerechnet und somit haben wir uns umso mehr gefreut“, ergänzte Kohlwes. Insgesamt konnte das LTV-Team im Vergleich zum ersten Spiel auch die gegnerischen Roller besser kontrollieren.

Lemwerder TV: Kohlwes, Langpaap, Hoffmann, Janika Seemann, Jacobs, Gelhaus, Marie Seemann, Maja Stuke, Insa Stuke.

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