Selbsthilfegruppe Diabetes Von Podologen, Zucker und Rückenproblemen

Fußpfleger oder Podologe – was ist für Diabetiker besser? Und wie erkennt man, ob man zuckersüchtig ist? Diese und weitere Fragen beantwortet der Diabetes-Gesprächskreis Lemwerder in seinem Jahresprogramm 2019.
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Von Hannelore Johannesdotter

Wer akut von der Krankheit Diabetes mellitus betroffen ist, findet Beratung bei seinem Arzt. Doch in den Sprechstunden lässt sich manche Frage nicht erschöpfend beantworten. Dann erfüllen Selbsthilfegruppen und Gesprächskreise eine wichtige Funktion. In ihnen treffen Erkrankte andere Menschen, die ihre Probleme kennen, und von deren Erfahrungen sie profitieren können.

Auch in Lemwerder trifft sich monatlich ein Gesprächskreis Diabetes. Jeweils am vierten Mittwoch im Monat kommen die Interessierten um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Schulstraße 5 zusammen. Der Eintritt ist frei. Angesprochen fühlen dürfen sich auch Erkrankte aus dem Umfeld Lemwerders. Das Gemeindehaus ist nur gut fünf Minuten zu Fuß von der Fähre Lemwerder-Vegesack entfernt. So können Betroffene und ihre Angehörigen auch aus dem benachbarten Vegesack die Gruppe erreichen. Berner sind ebenfalls willkommen. Ansprechpartner in Lemwerder ist Heinz Schräder. Er gibt unter Telefon 01 57 / 57 63 95 80 weitere Auskünfte.

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Gesprächskreis Diabetes Lemwerder nun sein Jahresprogramm 2019 festgelegt. Das erste Treffen im neuen Jahr findet am Mittwoch, 26. Januar, statt. „Fußpfleger oder Podologe – was ist für Diabetiker besser?“ lautet dann die Fragestellung. Am 27. Februar tauschen die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit dem Schwerbehinderten-Ausweis aus und diskutieren über die Möglichkeiten, gegen eine Ablehnung Einspruch einzulegen.

Am 27. März geht es um die gesunde Ernährung für Diabetiker. Ganz praktisch wird es am 24. April, wenn die Messung des Blutzuckers und die sinnvollsten Geräte und Hilfsmittel dafür vorgestellt werden. „Wie wirkt sich Bewegung auf unseren Blutzucker aus?“ Antworten auf diese Frage sucht die Gruppe am 22. Mai. Am 26. Juni steht eine gemütliche Radtour mit anschließendem Grillen unter Leitung von Heinz Schräder auf dem Plan.

Beim Treffen am 24. Juli wird ein Erste-Hilfe-Kursus für Diabetiker und ihre Angehörigen angeboten. Am 28. August sollen die vielfältigen Ausdrücke für Zucker diskutiert und die Frage beantwortet werden, ob man zuckersüchtig ist. Wer sich als Erkrankter noch nicht so gut mit den Bezeichnungen auskennt, der kann sich am 25. September den Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2 erklären lassen. Über Probleme mit dem Rücken und den Gelenken und das Angebot an natürlichen Heilverfahren informiert die Gruppe am 23. Oktober. Wie in jedem Jahr stehen im Monat November die Themen für das neue Programm zur Debatte. „Wir planen das Jahr 2020“ heißt es am 27. November. Traditioneller Jahresabschluss ist eine Weihnachtsfeier. Sie findet 2019 ausnahmsweise bereits am Mittwoch, 11. Dezember, statt.

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