Niedersachsen Drei Alternativen zum Reformationstag als Feiertag

In der Debatte, um den neuen Feiertag im niedersächsischen Landtag, hat SPD-Abgeordnete Dörte Liebetruth eine weitere Alternative vorgeschlagen. Am Dienstag können die Parlamentarier abstimmen.
18.06.2018, 21:22
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Drei Alternativen zum Reformationstag als Feiertag
Von Peter Mlodoch

Neben Reformationstag, Buß- und Bettag, Frauentag und Europatag können die niedersächsischen Parlamentarier am Dienstag auch über den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai als weitere Alternative für einen neuen Feiertag abstimmen. „Wir haben einen Gruppenänderungsantrag für den 23. Mai als neuen Feiertag beim Landtag eingereicht“, sagte die SPD-Abgeordnete Dörte Liebetruth aus Verden dem
WESER-KURIER. „Der Tag des Grundgesetzes wäre ein Feiertag für alle.“ Neben mehreren SPD-Parlamentariern unterstützen auch vier Grünen-Abgeordnete, darunter der ehemalige Agrarminister Christian Meyer, den Vorstoß.

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Damit stehen in der abschließenden Debatte um den neuen Feiertag neben dem Gesetzentwurf der SPD/CDU-Landesregierung für den Reformationstag am 31. Mai drei weitere Novellen zur Abstimmung. Zuvor hatte schon die Grünen-Fraktion einen Entwurf mit zwei neuen Feiertagen – dem Frauentag am 8. März und dem Europatag am 9. Mai – eingebracht. Eine Gruppe von 13 CDU-Abgeordneten um Landtagsvizepräsident Bernd Busemann plädiert dagegen für den Buß- und Bettag Mitte November. Ihnen hat sich der SPD-Parlamentarier Markus Brinkmann angeschlossen.

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