Planung für neue Rader Hochbrücke

Entscheidung im Herbst

Kiel. Wichtige Vorentscheidungen über einen Ersatz der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg sollen spätestens im Herbst fallen. „Ich denke, im September werden wir klar wissen, wohin die Reise geht“, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer.
18.08.2014, 00:00
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Wichtige Vorentscheidungen über einen Ersatz der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg sollen spätestens im Herbst fallen. „Ich denke, im September werden wir klar wissen, wohin die Reise geht“, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer. Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) habe im jüngsten gemeinsamen Gespräch bestätigt, dass bis 2026 ein Ersatz vorhanden sein muss. Nach Expertenansicht wird die Brücke, die im Sommer 2013 wegen maroder Pfeiler wochenlang für Lastwagen gesperrt werden musste, nur noch zwölf Jahre halten.

Als Ersatz für die erst gut 40 Jahre alte Rader Hochbrücke, die eine Schlüsselrolle im Verkehr von und nach Dänemark spielt, hätte das Land am liebsten einen kombinierten Tunnel für Straße und Schiene. Denn die Rendsburger Eisenbahnbrücke ist über 100 Jahre alt und wird nicht mehr unbegrenzt halten. Der Bund will nach bisherigem Stand aber zunächst nur eine Ersatzbrücke für die Straße bauen. Diese würde dann möglichst nahe an der alten errichtet werden. Damit müssten keine besonders aufwendigen Umweltuntersuchungen wie bei anderen Neubauprojekten eingeleitet werden. „In der Planung muss auch berücksichtigt werden, was für die alte Brücke noch zumutbar ist, möglicherweise in der Übergangsphase“, sagte Meyer.

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