Einbußen durch milden Winter im Harz / Städte gut besucht Enttäuschende Saison

Hannover (wk). Für die Wintersportorte im Harz ist die Saison enttäuschend verlaufen. „Die meisten haben unter dem Schneemangel gelitten“, sagte die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes (HTV), Carola Schmidt.
24.02.2014, 00:00
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Von WESER-KURIER

Für die Wintersportorte im Harz ist die Saison enttäuschend verlaufen. „Die meisten haben unter dem Schneemangel gelitten“, sagte die Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes (HTV), Carola Schmidt. Es habe wegen des fehlenden Schnees selbst im Oberharz kaum Möglichkeiten zum Langlauf gegeben.

Auf dem 726 Meter hohen Bocksberg bei Hahnenklee zum Beispiel gab es nach Angaben der Seilbahngesellschaft in der ganzen Saison nur zwei wirklich gute Skitage. An einen ähnlichen schlechten Winter könne er sich nicht erinnern, sagte Mitarbeiter Jacek Beyer. „Und ich bin schon 20 Jahre dabei.“ Auf dem Bocksberg gibt es zwar auch Schneekanonen. Um den künstlichen Schnee zu erzeugen, muss es aber mindestens drei Grad unter Null sein. In St. Andreasberg sind die Pisten wegen des warmen Wetters kaum drei Wochen in Betrieb gewesen. „Allzu oft darf es solche Winter nicht geben, wenn man vom Skibetrieb leben muss“, sagte Karsten Otto von der Liftbetreibergesellschaft.

Rund um Braunlage war nach Angaben von Tourismus-Chef Christian Klamt wegen Schneemangels selbst Langlauf kaum möglich. „Wir haben aber Glück, dass das Skigebiet am Wurmberg in Betrieb ist“. Mit Millionenaufwand waren auf dem höchsten Berg Niedersachsens im vergangenen Jahr Pisten und Lifte ausgebaut und Beschneiungsanlagen errichtet worden.

Nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes hat nicht der gesamte Harz unter dem warmen Winter gelitten. Die Städte rund um das Mittelgebirge seien recht gut gebucht gewesen, sagte Geschäftsführerin Schmidt.

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