Nach Explosion in Ritterhude Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Die Staatsanwaltschaft Verden hat gegen die Geschäftsleitung der Chemie-Fabrik Organo Fluid in Ritterhude Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen.
01.12.2014, 14:00
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Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Von Brigitte Lange

Die Staatsanwaltschaft Verden hat gegen die Geschäftsleitung der Chemie-Fabrik Organo Fluid in Ritterhude Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Lutz Gaebel, auf Nachfrage des WESER-KURIER.

Die Untersuchungen der Brandursache hätten einen Hinweis auf ein persönliches Verschulden ergeben. Diesem Anfangsverdacht müsse nachgegangen werden, sagte Gaebel. Ob auch gegen Behörden oder Mitarbeiter des Unternehmens ermittelt wird, sagte er nicht. Man stünde noch ganz am Anfang des Verfahrens, das mehrere Monate dauern könne; nichts werde ausgeschlossen.

Das Betriebsgebäude der Chemie-Firma war in den frühen Abendstunden des 9. September durch eine Explosion zerstört worden. Ein Mitarbeiter erlitt dabei so schwer Verletzungen dass er eine Woche später an den Folgen starb. Die Ursache der Explosion ist noch immer unklar.

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