Oldenburger Energiekonzern EWE senkt den Strompreis

Oldenburg/Bremen. Der Oldenburger Energiekonzern EWE senkt zum Jahreswechsel seine Strompreise. Die Bremer SWB macht dabei nicht mit.
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Oldenburg/Bremen. Der Oldenburger Energiekonzern EWE senkt zum Jahreswechsel den Strompreis. Eine Kilowattstunde koste dann brutto 0,36 Cent weniger, sagte Konzernsprecher Daniel Waschow der Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

Betroffen sind nach EWE-Angaben rund 900.000 Stromkunden. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3500 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr bedeute das eine Entlastung um knapp 13 Euro. Bei der Bremer Tochtergesellschaft swb soll sich der Preis zum 1. Januar dagegen nicht ändern.

"Wir können die Strompreise senken, weil zwei Faktoren den steigenden Umlagen entgegenwirken: zum einen die gesunkenen Netznutzungsentgelte und zum anderen ein günstigerer Stromeinkauf", teilte EWE-Vertriebsvorstand Matthias Brückmann mit. Das fange die Steigerungen zum Beispiel bei der Ökostrom-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf. Die EWE Netz GmbH hatte im Oktober angekündigt, dass die Entgelte für Haushaltskunden um rund zehn Prozent sinken sollen.

Nach Brückmanns Angaben kann EWE inzwischen nicht einmal mehr 30 Prozent des Strompreises direkt beeinflussen. Allein die EEG-Umlage steige im nächsten Jahr von 5,28 auf 6,24 Cent je Kilowattstunde. Unternehmenschef Werner Brinker hatte kürzlich im dpa-Interview gefordert, die künftige Bundesregierung müsse schnell handeln und das EEG reformieren.

Die EWE-Tochter swb habe ihre Strompreisberechnungen noch nicht abgeschlossen, sagte Sprecherin Angela Dittmer. Zum 1. Januar werde es jedenfalls keine Veränderung des Strompreises geben. Zur Zahl seiner Kunden machte das Unternehmen keine Angaben. (dpa)

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