Kommentar über Niedersachsens Sparkassen Hingucken

Da hat die FDP ein Thema angefasst, das alle angeht. Denn der Steuerzahler müsse haften, wenn sich die Bank verkalkuliert und da habe er ein Recht darauf zu erfahren, was Top-Manager in der Sparkasse verdienen, findet Redakteurin Silke Looden.
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Hingucken
Von Silke Looden

Da hat die FDP ein Thema angefasst, das alle angeht. Denn der Steuerzahler müsse haften, wenn sich die Bank verkalkuliert und da habe er ein Recht darauf zu erfahren, was Top-Manager in der Sparkasse verdienen, findet Redakteurin Silke Looden.

Da hat die FDP ein Thema angefasst, das alle angeht. Mehr Transparenz fordern die Liberalen im Niedersächsischen Landtag und legen einen Gesetzentwurf vor, der die Vorstände öffentlicher Unternehmen wie die Sparkassen dazu zwingen soll, ihre Gehälter offenzulegen. Schließlich müsse der Steuerzahler haften, wenn sich die Bank verkalkuliert und da habe er ein Recht darauf zu erfahren, was die Top-Manager in der Sparkasse verdienen. Das kann man nur unterschreiben, wird am Ende aber wohl im Sande verlaufen. Die FDP wird kaum die nötige Mehrheit im Landtag zustandebringen.

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Dennoch ist der Vorstoß nicht umsonst. Endlich machen sich die Verantwortlichen mal Gedanken darüber, was in den Chefetagen der öffentlichen Bankhäuser passiert. Dort verdienen die Top-Leute teils mehr als die Bundeskanzlerin. Das mag berechtigt sein angesichts deutlich höherer Managergehälter in der privaten Bankwirtschaft, hat aber auch ein Geschmäckle. Niedersachsen tut gut daran, wenn es seine Kommunen auffordert, genauer hinzusehen, was sich die Vorstände ihrer Stadt- oder Kreissparkasse durch den Verwaltungsrat genehmigen lassen. Dort schließlich haben die Kommunalpolitiker das Sagen.

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