Wenzel will Folgen des Wandels für die Umwelt erforschen lassen Land plant Klimazentrum

Hildesheim. Die Auswirkungen des Klimawandels in Niedersachsen sollen nach dem Willen der Landesregierung verstärkt wissenschaftlich untersucht werden. „Wir brauchen für das Land eine umfassende Klima-Risikoanalyse, bei deren Erarbeitung auch externe Fachleute eingebunden werden“, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) bei einer Tagung des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Hildesheim.
09.07.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Die Auswirkungen des Klimawandels in Niedersachsen sollen nach dem Willen der Landesregierung verstärkt wissenschaftlich untersucht werden. „Wir brauchen für das Land eine umfassende Klima-Risikoanalyse, bei deren Erarbeitung auch externe Fachleute eingebunden werden“, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) bei einer Tagung des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Hildesheim. Sowohl Hochwasser mit Überschwemmungen als auch Trockenperioden mit starken Hitzebelastungen strapazierten Mensch und Tier.

Wenzel kündigte die Gründung eines Klimakompetenzzentrums an. Dort hätten Landwirte, Naturschützer, Kommunen, Unternehmen und Bürger einen zentralen Ansprechpartner.

In Zukunft rechnen Experten mit wärmeren Wintern mit mehr Regen, trockeneren Frühjahren und Sommern mit starken Regenfällen. Wenzel sagte: „Die Auswirkungen auf die Bodenbeschaffenheit, die Wasserstände und die Wasserqualität mit all ihren Folgen für Ernten, wirtschaftliche Erträge und die Gesundheit der Menschen sind bislang nur schwer abschätzbar.“ Daher müssten flexible Gegenstrategien entwickelt werden.

Bei der Tagung in Hildesheim werden Ergebnisse der Klimafolgenabschätzung für Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen vorgestellt.

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