Umweltminister: Vertretung für Menschen, Tiere und Pflanzen Landesbüro für Naturschutz

Hannover (hpm). Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) brachte ein schwarz-rot-gold-grünes Schild mit. „Ständige Vertretung für Menschen, Tiere und Pflanzen“, ist dort in Anspielung an frühere deutsch-deutsche Zeiten zu lesen.
25.07.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Peter Mlodoch

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) brachte ein schwarz-rot-gold-grünes Schild mit. „Ständige Vertretung für Menschen, Tiere und Pflanzen“, ist dort in Anspielung an frühere deutsch-deutsche Zeiten zu lesen. Das Pappwerk mit Selbstklebestreifen soll das neue Landesbüro Naturschutz in Niedersachsen (Labün) zieren.

Dieses soll künftig als Anlaufstelle für Bürger, Initiativen und Verbände dienen. „Hier finden sie die notwendigen Fachkenntnisse und die rechtlichen Expertisen“, sagte Carola Sandkühler, die Vorsitzende des Naturschutzverbandes Niedersachsen (NVN), am Freitag. Damit könne man die Interessen der Natur besser gegenüber Wirtschaft, Landwirtschaft, aber auch Behörden vertreten. Betrieben wird das Labün gemeinsam von NVN, BUND, Nabu und dem Landesverband der Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU). Finanziert werden die drei Stellen für eine Fachreferentin, eine Juristin und eine Verwaltungsfachkraft vom Umweltministerium; 300 000 Euro beträgt der Jahresetat.

„Es ist mir wichtig, dass die Belange des Naturschutzes auf Augenhöhe mit anderen Fachdisziplinen wahrgenommen werden können“, so Ressortchef Wenzel. „Insbesondere Stellungnahmen für landesweit bedeutsame Verfahren können jetzt von einer besonders qualifizierten Stelle aus koordiniert und effektiv abgearbeitet werden“, betonte BUND-Vorstandsmitglied Frank Niederstadt. Nabu-Chef Holger Buschmann verwies auf Nordrhein-Westfalen, wo ein solches Büro bereits seit den 80er-Jahren erfolgreich arbeitet.

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