Ministerpräsident beim Neujahrsempfang der IHK Stade McAllister: Rufen Sie mich an

Stade. Er kommt aus dem Elbe-Weser-Dreieck, und er fühlt sich im Elbe-Weser-Dreieck zu Hause: Ministerpräsident David McAllister. Und weil das so ist, war das Stadeum in Stade gestern zum Neujahrsempfang der IHK Stade so voll wie seit vielen Jahren nicht mehr. Rund 900 Gäste quer aus Politik und Wirtschaft der Landkreise Stade, Verden, Osterholz, Cuxhaven und Rotenburg bejubelten den Christdemokraten aus Bad Bederkesa, der sich als einer der ihren betitelte: "Natürlich bin ich der Ministerpräsident aller Niedersachsen, und ich mag alle Regionen des Landes, doch wenn wir hier in der Region etwas bewegen wollen, dann ist die Gelegenheit günstig." Beifall.
14.01.2011, 05:00
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McAllister: Rufen Sie mich an
Von Stefan Dammann

Stade. Er kommt aus dem Elbe-Weser-Dreieck, und er fühlt sich im Elbe-Weser-Dreieck zu Hause: Ministerpräsident David McAllister. Und weil das so ist, war das Stadeum in Stade gestern zum Neujahrsempfang der IHK Stade so voll wie seit vielen Jahren nicht mehr. Rund 900 Gäste quer aus Politik und Wirtschaft der Landkreise Stade, Verden, Osterholz, Cuxhaven und Rotenburg bejubelten den Christdemokraten aus Bad Bederkesa, der sich als einer der ihren betitelte: "Natürlich bin ich der Ministerpräsident aller Niedersachsen, und ich mag alle Regionen des Landes, doch wenn wir hier in der Region etwas bewegen wollen, dann ist die Gelegenheit günstig." Beifall.

Das war Balsam für die Seelen der IHK-Gäste, die sich in ihrer Gegend vor allem in Sachen Infrastruktur ein wenig abgehängt fühlen. Was auch McAllister festzustellen hatte, allerdings mit Verwunderung zum einen und positiven Gedanken zum anderen: "Die Region liegt in der Mitte Europas, nehmen Sie mal zwei Lineale und verbinden das Nordkap mit Sizilien und die Atlantikküste mit Russland, dann sind sie in etwa hier bei uns!" Beifall.

Da müsse und werde in Sachen Autobahn-, Eisenbahn- und Hafenverkehr deutlich mehr drin sein. Aber eben: "Sie haben hier in den vergangenen Jahren so viel bewegt, wie es nicht alle Regionen Niedersachsens geschafft haben." Er erinnerte an den erfolgreichen Kampf um die Hochschule Buxtehude, die neue Hochschule Stade, den Offshore-Basishafen in Cuxhaven, die Windenergiebranche um Bremerhaven und andere Projekte wie die konkreten Planungen der Autobahnen 20 und 26 sowie den Ausbau der A1.

Trotzdem werde er als Ministerpräsident weiter für die Infrastruktur in Niedersachsen kämpfen, von der Y-Trasse bis zum Jade-Weser-Port und einer vernünftigen Lösung bei Weser- und Elbvertiefung. Da horchten die Gäste auf, Elbvertiefung? "Ich lasse mich in dieser Frage in Hamburg von niemandem unter Druck setzen", machte McAllister klar. Wieder Beifall. Eine tiefere Fahrrinne gebe es nur, wenn die Interessen der Elbanwohner ausreichend berücksichtigt würden. Überschwemmungen oder Versalzungen des Alten Landes werde es mit ihm nicht geben.

Und wenn doch mal der Schuh drückt? "Dann rufen Sie mich an, im Telefonbuch Bederkesa gibt es nur einmal McAllister."

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