Landkreis Verden

Mehr Sicherheit auf den Schulwegen

Zahlreiche Bürger fordern seit Jahren mehr Schulweg-Sicherheit an den Landesstraßen L 331 und L 333 in Riede-Felde. Was will Ihre Partei tun, damit die Kinder sicher zur Schule kommen?
11.01.2013, 14:35
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Mehr Sicherheit auf den Schulwegen

Kinder und Jugendliche, die in Riede-Felde (Samtgemeinde Thedinghausen) wohnen, haben einen gefährlichen Schulweg. Über die Landesstraßen 331 und 333 gelangen sie zu einer der drei Schulbushaltestellen.

Anette Kehlenbeck

Zahlreiche Bürger fordern seit Jahren mehr Schulweg-Sicherheit an den Landesstraßen L 331 und L 333 in Riede-Felde. Was will Ihre Partei tun, damit die Kinder sicher zur Schule kommen?

Das sagt die CDU (es antwortet Landtagskandidat Adrian Mohr):

Als neuer Landtagskandidat habe ich mir selbst ein Bild vor Ort gemacht. Unser amtierender Landtagsabgeordneter Wilhelm Hogrefe und ich haben dann sofort die Initiative ergriffen und als erstes die Verlegung des Ortsschildes und damit eine Ausweitung der Tempo 50-Zone angeregt. Unser Vorschlag wurde zügig aufgegriffen. Aber es kann noch mehr getan werden: Eine Querungshilfe in Felde ist sinnvoll. Wir haben einen Runden Tisch aller Behörden angeregt. Dazu sollte die Samtgemeinde Thedinghausen bald einladen.

Das sagt die SPD:

Die SPD ist auf mehreren Ebenen aktiv: Vor Ort prüfen wir gemeinsam mit den engagierten Bürgern, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, bringen die entsprechenden Anträge auf den Weg und bleiben am Ball. Auf Kreisebene wollen wir gemeinsam mit den anderen Kreistagsfraktionen eine grundlegende Überprüfung der Verkehrssicherheit im Landkreis Verden anschieben. Und im Landtag will sich die SPD-Landtagskandidatin Dörte Liebetruth für ein landesweit unterstütztes Schulwegsicherungskonzept einsetzen, an dem sich Bürger und Behörden vor Ort orientieren können.

Das sagt die FDP (es antwortet Gero Hocker, Mitglied des Landtags):

Am 16. November habe ich, gemeinsam mit Elternvertretern sowie betroffenen Schüler aus Riede den Schulweg in Augenschein genommen. Durch die mittlerweile veranlasste Versetzung des Ortseingangsschildes konnte eine deutliche Reduzierung der Gefährdung erreicht werden. Auch über eine Querungshilfe wurde diskutiert. Die Polizei spricht sich jedoch dagegen aus, da die Kinder sonst unmittelbar nach der Kurve die Fahrbahn an einer für die Autofahrer nur schwer einsehbaren Stelle überqueren müssten. Nun müssen andere Möglichkeiten geprüft werden. Bis zur Umsetzung könnte ein von den Eltern organisiertes Schullotsensystem zu mehr Sicherheit führen.

Das sagen die Piraten (es antwortet Landtagskandidat Alexander Max Bauer):

Einen Ausbau des Angebots an Verkehrssicherheitstrainings halten wir hier für ebenso angebracht wie bessere Begrenzungen der Straßen und den Einsatz von Schülerlotsen. Auch ein entsprechendes Tempolimit sollte Eingang in den Diskurs finden, an dem vor allem die Betroffenen intensiv beteiligt werden müssen.

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