Worpswede Ministerpräsident Weil besucht SOS-Kinderdorf Worpswede

Worpswede (dek·msö). Mit einem Besuch des SOS-Kinderdorfes in Worpswede-Weyerdeelen hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die in den 16 deutschen Einrichtungen geleistete Arbeit gewürdigt.
12.06.2015, 00:00
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Von Michael Schön und Sabine von der Decken

. Mit einem Besuch des SOS-Kinderdorfes in Worpswede-Weyerdeelen hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil die in den 16 deutschen Einrichtungen geleistete Arbeit gewürdigt. Die nationale Organisation der „Societas Socialis“– frei übersetzt: „Soziale Gemeinschaft“ – wurde vor 60 Jahren gegründet. „Wir sind meilenweit von einer Gesellschaft entfernt, die SOS-Kinderdörfer nicht braucht“, erklärte Weil. Die Einrichtung in Worpswede ist das einzige SOS-Kinderdorf in Niedersachsen.

Während eines Rundgangs informierte Weil sich über das besondere Konzept, das den Ideen von Gründer Hermann Gmeiner entsprungen ist, und über dessen spezielle Umsetzung im Worpsweder SOS-Kinderdorf. Die Einrichtung, in der Kinder zwischen zwei und 18 Jahren leben, zählt bundesweit zu den SOS-Kinderdörfern der ersten Stunde. Gmeiners Wunsch, Kindern in Not ein liebevolles Zuhause zu geben, habe in den sechs Jahrzehnten seit der Gründung der SOS-Kinderdörfer nichts an Aktualität verloren. Das betonte der Ministerpräsident während eines Rundgangs.

Dabei wurde er von Birgit Lambertz, der Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf, dem Einrichtungsleiter Joachim Schuch sowie von Nino Bautz begleitet, einem ehemaligen Bewohner eines SOS-Kinderdorfs. Schuch informierte während des Rundgangs über die Anlage und über Pläne, diese zu erweitern. Des Weiteren berichtete er über ein neues Konzept, das auf eine stärkere Einbindung der Eltern ziele.

Im Worpsweder Kinderdorf gibt es noch einen weiteren Grund zum Feiern. Vor genau 50 Jahren zogen die ersten Kinder in diese Einrichtung ein. Das soll am 11. Juli gefeiert werden – unter anderem mit einem aufwendigen Tanzprojekt.

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