Syrer soll Landsmann erstochen haben Mordvorwurf gegen 22-Jährigen

Oldenburg. Ein junger Syrer muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Oldenburg wegen eines Mordvorwurfes verantworten. Der 22-Jährige soll im Mai dieses Jahres in der Oldenburger Innenstadt nach einem Streit einen Landsmann erstochen haben.
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Mordvorwurf gegen 22-Jährigen
Von Sabine Bickmeier

Oldenburg. Ein junger Syrer muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Oldenburg wegen eines Mordvorwurfes verantworten. Der 22-Jährige soll im Mai dieses Jahres in der Oldenburger Innenstadt nach einem Streit einen Landsmann erstochen haben. Der Angeklagte habe über seinen Anwalt die Auseinandersetzung mit dem 33-Jährigen eingeräumt, sagte Gerichtssprecher ­Michael Herrmann. Auch gab er zu, in der Absicht der Verteidigung den 33-Jährigen damals mit dem Messer im Gesicht verletzt zu haben. An die tödlichen Stiche konnte er sich dagegen nicht erinnern.

Zu der Bluttat kam es am 31. Mai um kurz vor 18 Uhr. Damals gerieten der ­Angeklagte und ein gleichaltriger Landsmann mit einem 33 Jahre alten Syrer, dem späteren Opfer, in Streit. Nach damaligen Erkenntnissen sollen religiöse Konflikte der Auslöser gewesen sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der 22-Jährige nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Messer und stach auf das Opfer ein. Es starb noch am Tatort.

Der 22-Jährige wurde noch am Tattag festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Auch sein 22 Jahre alter Begleiter wurde zunächst festgenommen, später setzten ihn die Ermittler aber wieder auf freien Fuß.

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