Landtagswahl in Niedersachsen

Niedersachs-O-Mat: Machen Sie hier den Test

Mit dem Niedersachs-O-Mat können Wähler testen, welche Partei in Niedersachsen am besten zu ihnen passt. Anhand von 38 Thesen werden politische Positionen verglichen. Hier geht's zum Test.
06.10.2017, 15:18
Lesedauer: 1 Min
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Niedersachs-O-Mat: Machen Sie hier den Test
Von Alice Echtermann
Niedersachs-O-Mat: Machen Sie hier den Test

Der Kandidat-O-Mat wird anlässlich der Landtagswahl in Niedersachsen zum Niedersachs-O-Mat.

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Alle 15 Parteien, die zur Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober zugelassen sind, wurden eingeladen, sich am Kandidat-O-Mat / Niedersachs-O-Mat zu beteiligen. Bis auf die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) und das Bündnis Grundeinkommen (BGE) sind alle der Aufforderung nachgekommen.

Der Kandidat-O-Mat ist ein Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Es handelt sich nicht um den klassischen Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB). Der Kandidat-O-Mat wird für die kommende Landtagswahl zum "Niedersachs-O-Mat". Verantwortlich für das Projekt sind die Universität Freiburg, die Technische Universität Braunschweig und die Universität Düsseldorf.

Das Prinzip ist sehr ähnlich wie beim Wahl-O-Mat.

Der Test besteht aus 38 Thesen, die nach Angaben der Projektleiter auf Basis der Wahlprogramme der Parteien erstellt wurden. Die Nutzer werden in dem Test aufgefordert, zu bestimmten Aussagen Stellung zu beziehen, zum Beispiel: "Hersteller manipulierter Dieselfahrzeuge sollen eine Rückkaufpflicht haben." Die Nutzer können dann eine der folgenen Optionen auswählen:

  • "Ich stimme zu"
  • "Ich stimme nicht zu"
  • Neutral
  • (These überspringen)

Einzelne Thesen können als besonders wichtig markiert werden, sie zählen dann doppelt. Am Ende zeigt der Niedersachs-O-Mat an, wie groß die Übereinstimmung mit den einzelnen Parteien ist (in Prozent).

Wichtiger Hinweis: Der Test soll Ihnen nicht die Entscheidung abnehmen, er dienst lediglich der Information über die Wahlprogramme der Parteien.

Die Bundeszentrale für politische Bildung hatte angekündigt, den Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Niedersachsen nicht anzubieten, da die Vorbereitungszeit zu kurz sei. Die Landtagswahlen wurden von dem ursprünglichen Termin (14. Januar 2018) vorverlegt, da die Regierungskoalition aus SPD und Grünen ihre Ein-Stimmen-Mehrheit im Parlament durch den Austritt von Elke Twesten (ehemals Grüne, nun CDU) verloren hatte.

Hier geht es zum Kandidat-O-Mat / Niedersachs-O-Mat.

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