Nach Präsidenten-Besuch hofft Stadt auf zahlreiche Touristen Obama als Hannover-Werber

Hannover. Die Fernsehbilder von Barack Obama in den Herrenhäuser Gärten sahen Millionen – nun erhofft sich Hannover einen Werbeeffekt sondergleichen vom Besuch des US-Präsidenten. Dem Tourismus und auch der Wirtschaft wird all die Aufmerksamkeit für die Stadt einen Schub verleihen, ist sich der Geschäftsführer des Stadtmarketings, Hans Christian Nolte, sicher.
27.04.2016, 00:00
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Hannover. Die Fernsehbilder von Barack Obama in den Herrenhäuser Gärten sahen Millionen – nun erhofft sich Hannover einen Werbeeffekt sondergleichen vom Besuch des US-Präsidenten. Dem Tourismus und auch der Wirtschaft wird all die Aufmerksamkeit für die Stadt einen Schub verleihen, ist sich der Geschäftsführer des Stadtmarketings, Hans Christian Nolte, sicher. „Das sind Bilder, die um die Welt gehen.“ Vor allem in den USA und auch in Frankreich, England und Italien, von wo aus die Regierungschefs nach Hannover kamen, wolle Hannover für sich werben. „Obama war ein Treiber, das macht Mut.“

Mit dem Hannover mitunter zugeschriebenen Image einer etwas blassen und langweiligen Stadt könne nun endgültig aufgeräumt werden, glauben viele der für Tourismus und Marketing in der Landeshauptstadt Zuständigen. „Ich glaube, dass das einen ziemlich großen Effekt hat, viel mehr als wir mit Werbung erreichen könnten“, sagte die Leiterin der Herrenhäuser Gärten, Anke Seegert. „So in der Weltöffentlichkeit zu stehen, das hatten wir noch nie.“

Die Bilder der Herrenhäuser Gärten könnten für viele europäische Gäste der Impuls sein, sich Hannovers Sehenswürdigkeit Nummer eins anzuschauen, meint Seegert. Mehr als eine halbe Million Besucher jährlich zählen die Gärten bislang bereits. Wir profitieren von den Bildern, die um die Welt gegangen sind“, meint auch Christiane Peter, die Sprecherin der Gesellschaft, die das wiederaufgebaute Schloss in den Herrenhäuser Gärten als Konferenz- und Veranstaltungslokalität vermarktet. Obama und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) konferierten dort, zu einem Mini-Gipfel kamen tags darauf die Regierungschefs der drei EU-Länder hinzu. „Diese prachtvolle Umgebung ist ein Zeugnis der Geschichte und Schönheit dieser Stadt“, würdigte Obama selber das Setting seiner Gespräche.

Von einem positiven Signal, das von Hannover ausgegangen sei, spricht auch der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hannover, Horst Schrage. „Die Landeshauptstadt Hannover hat gezeigt, dass sie ein herausragender Messe- und Kongressstandort ist.“

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