Entwicklungsvertrag unterzeichnet Planungssicherheit für Hochschulen

Hannover. Die rot-grüne Landesregierung hat den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis zum Jahr 2021 zugesichert. Der am Dienstag in Hannover unterzeichnete neue Hochschulentwicklungsvertrag beinhaltet, dass die Landesmittel für die 20 staatlichen Unis und Hochschulen auf dem Niveau des Haushalts 2018 bleiben.
07.06.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christina Sticht

Hannover. Die rot-grüne Landesregierung hat den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis zum Jahr 2021 zugesichert. Der am Dienstag in Hannover unterzeichnete neue Hochschulentwicklungsvertrag beinhaltet, dass die Landesmittel für die 20 staatlichen Unis und Hochschulen auf dem Niveau des Haushalts 2018 bleiben. Zudem übernimmt das Land höhere Personalkosten aus Besoldungs- und Tarifsteigerungen.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einer guten Entwicklung der Hochschulen seit Unterzeichnung des ersten Hochschulentwicklungsvertrages Ende 2013. Damals ging es darum, den Wegfall der Studiengebühren auszugleichen. Diese sogenannten Studienqualitätsmittel lagen 2016 bei 140 Millionen Euro.

„Die Studierendenzahlen sind angestiegen“, sagte Weil. Dies habe auch mit der Abschaffung der Studiengebühren zu tun. Im Wintersemester 2013/14 waren landesweit insgesamt 177 571 junge Frauen und Männer eingeschrieben, im Wintersemester 2016/17 bereits 204 895. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Hillmer, kritisierte: „Die staatliche Grundfinanzierung der Hochschulen pro Studierendem liegt inzwischen elf Prozent unter dem Niveau von 2013.“

Der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz, Wolfgang-Uwe Friedrich, zeigte sich als Sprecher der 20 staatlichen niedersächsischen Hochschulen mit dem neuen Vertrag zufrieden. Der Präsident der Uni Hildesheim forderte die Abgeordneten auf, ihm zuzustimmen.

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