Niedersächsischer Landtag Wie Weil die Opposition bei der Fragestunde auflaufen ließ

Seit Herbst 2020 gibt es im niedersächsischen Landtag eine Fragestunde – angelehnt an das Format aus dem Bundestag. Sonst plätscherte es meist lustlos vor sich hin. Am Freitag allerdings wendete sich das Blatt.
28.01.2022, 16:56
Lesedauer: 3 Min
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Wie Weil die Opposition bei der Fragestunde auflaufen ließ
Von Peter Mlodoch

Schon bei der ersten Frage sah sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu einer launigen Klarstellung genötigt. FDP-Fraktionsvize Björn Försterling hatte am Freitag im Landtag wissen wollen, ob Eltern ab 2023 noch die freie Wahl zum Besuch ihrer Kinder von Förderschulen hätten. Angesichts der vielerorts schleppenden Inklusion eigentlich eine brisante Frage. Doch Weil schritt seelenruhig zum Mikro. "Je spezieller die Frage, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet der Ministerpräsident fachgerecht eine gute Antwort geben kann", meinte der Regierungschef. "Umgekehrt: Je allgemeiner die Frage, desto präziser kann ich in meinen Antworten sein." Sprach's, bat um Nachsehen und verwies an seinen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD).

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