Ein Toter und mehrere Schwerverletzte

Schwere Unfälle nach Wintereinbruch in Niedersachsen

Der Wintereinbruch hat am Wochenende im Norden zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. In der Nähe von Cuxhaven starb ein Mann, der auf dem Seitenstreifen der Autobahn auf den Abschleppdienst wartete. Dramatisch war auch ein Unfall im Kreis Stade.
10.12.2017, 17:19
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Schnee und Glätte haben viele Autofahrer in Niedersachsen am Wochenende ins Rutschen gebracht. Überall im Land gab es schwere Unfälle. In der Nähe von Cuxhaven starb am Samstagnachmittag ein Mann, der auf dem Seitenstreifen der Autobahn 27 nach einer Panne auf den Abschleppdienst wartete. Er wurde von einem 49-Jährigen angefahren, der auf der teilweise glatten Straße nach rechts abgekommen war.

Im Oberharz wurden in der Nacht zum Sonntag drei Menschen schwer verletzt, als ein 28 Jahre alter Autofahrer auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verlor und frontal gegen einen Baum krachte.

Glück im Unglück hatte ein 27-Jähriger am Vormittag auf der A7 zwischen Schneverdingen und Soltau-Ost. Er kam nach dem Überholen auf glatter Straße mit seinem Wagen ins Schleudern und überschlug sich. Das Auto blieb auf dem Dach liegen, der junge Mann blieb aber unverletzt.

Dramatisch war ein Unfall im Kreis Stade: Ein 20-Jähriger prallte bei Himmelpforten gegen zwei Bäume und wurde aus seinem Wagen in einen Wassergraben geschleudert. Mutige Ersthelfer hielten ihn so lange über Wasser, bis Rettungskräfte eintrafen. Auch er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach dem Schneefall fuhr bei Buxtehude außerdem ein Triebwagen gegen einen Baum, der auf die Gleise gestürzt war. Eine Frau im Zug wurde bei dem Aufprall leicht verletzt.

In Haren im Emsland kam ein 23-Jähriger mit seinem Wagen von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und wurde lebensgefährlich verletzt. (dpa)

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