Stade

Seeleute suchen das Gespräch

Stade (epd). In den Häfen an der Nordseeküste besuchen Mitarbeiter der evangelischen Deutschen Seemannsmission die Seeleute immer öfter direkt an Bord. Die Zahl der Besuche sei vergangenes Jahr erneut gestiegen, bilanzierte Landessuperintendent Hans Christian Brandy gestern in Stade als Vorsitzender der hannoverschen Seemannsmission.
25.04.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von EPD

In den Häfen an der Nordseeküste besuchen Mitarbeiter der evangelischen Deutschen Seemannsmission die Seeleute immer öfter direkt an Bord. Die Zahl der Besuche sei vergangenes Jahr erneut gestiegen, bilanzierte Landessuperintendent Hans Christian Brandy gestern in Stade als Vorsitzender der hannoverschen Seemannsmission. Dazu gehören Stationen in Stade, Bremerhaven und Cuxhaven, deren Mitarbeiter zu rund 2500 Besuchen auf die Schiffe kamen.

Mit mehr als 46 000 Tagesgästen verzeichnete die Seemannsmission in den drei Häfen überdies eine konstant hohe Gästezahl in ihren Clubs. Dazu kamen 2013 mehr als 9000 Übernachtungen in den Heimen der Organisation. Die Bordbesuche seien wichtig, um etwas gegen die soziale Isolation auf den Schiffen zu tun, sagte der Bremerhavener Seemannspastor Werner Gerke. Angesichts des schnellen Warenverkehrs und der kurzen Liegezeiten der Schiffe in den Häfen hätten viele Seeleute gar keine Chance, von Bord zu gehen.

Etliche Menschen an Bord bewege derzeit die Krise in der Ukraine, berichtete Gerke. „Die meisten Seeleute kommen von den Philippinen, eine große Zahl aber auch aus Russland und der Ukraine.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+