Europa League Playoff-Runde erreicht: Wolfsburg gewinnt zweites Qualispiel

Der VfL Wolfsburg ist nur noch einen Sieg von dem erneuten Einzug in die Europa League entfernt. Gegen den ukrainischen Außenseiter Desna Tschernihiw tat sich der Bundesligist jedoch schwer.
24.09.2020, 22:12
Lesedauer: 2 Min
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Der VfL Wolfsburg hat auch sein zweites Spiel in der Europa-League-Qualifikation gewonnen.

Nach dem wenig überzeugenden 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den ukrainischen Club Desna Tschernihiw fehlt dem Fußball-Bundesligisten nur noch ein Sieg in der dritten und entscheidenden Playoff-Runde am nächsten Donnerstag, um erneut die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. Gegner ist dann auswärts der griechische Spitzenclub AEK Athen, der beim Schweizer Vizemeister FC St. Gallen mit 1:0 (0:0) gewann.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir weitergekommen sind und auch das nächste Spiel in diesem Drei-Tage-Rhythmus zu Null gespielt haben“, sagte VfL-Trainer Oliver Glasner. Die Tore gegen den Außenseiter aus der Ukraine schossen Kapitän Josuha Guilavogui (16.) und Daniel Ginzek (90+2). Tschernihiws Abwehrchef Joonas Tamm sah nach einer Stunde Gelb-Rot (60.). Die Wolfsburger waren für dieses Spiel in das kleine AOK-Stadion ihrer Frauen-Mannschaft neben der Volkswagen Arena umgezogen, weil die UEFA zumindest in den Qualifikationsrunden noch keine Zuschauer bei ihren internationalen Spielen zulässt.

Anders als bei ihrem überzeugenden Auftaktspiel in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen boten die „Wölfe“ diesmal eine fahrige und fehlerhafte Leistung. Auch das frühe 1:0, bei dem der erneut in der Innenverteidigung eingesetzte Guilavogui einen von Renato Steffen verlängerten Eckball einschoss, gab dem VfL keine Sicherheit. Erst in der Nachspielzeit machten die Wolfsburger alles klar.

Tschernihiw stieg zwar erst vor zwei Jahren in die erste ukrainische Liga auf und verkaufte seinen besten Spieler zudem zwei Tage vor diesem Spieler nach Belgien. Doch genau deshalb hatte dieser Club beim ersten internationalen Spiel seiner Geschichte nichts zu verlieren und ärgerte den VfL, wo er nur konnte. Hinten ließen die Ukrainer kaum Wolfsburger Chancen zu. Und vorne hatten sie dafür gleich mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich.

In der 26. Minute stoppte VfL-Verteidiger Jerome Roussillon einen Angriff der Gäste erst in letzter Sekunde. Auch die zweite Halbzeit begann mit einer Doppelchance für Jukim Konoplia (47.) und Wladislaw Kalitwintsew (47.). Allerdings schwächte sich der Außenseiter kurz darauf selbst, weil der Este Tamm nach einem harten Foul an Maximilian Arnold vom Platz musste. In Überzahl hatte der Bundesligist dann weniger Mühe, seinen Vorsprung zu verteidigen. Bis Ginczek die letzten Zweifel beseitigte.

© dpa-infocom, dpa:200924-99-698877/3 (dpa)

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