Minister: Keine Gesetzesänderung Vogelschutzwarte behält ihren Status

Hannover. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel lenkt ein: Der grüne Ressortchef hat zugesichert, dass er den Status der Staatlichen Vogelschutzwarte unverändert lassen will. Er werde keine gesetzlichen Änderung vorschlagen, schrieb Wenzel dem Vorsitzenden der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV), Herwig Zang: „Ich möchte die Vogelschutzwarte weder symbolisch noch organisatorisch schwächen.
01.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Peter Mlodoch

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel lenkt ein: Der grüne Ressortchef hat zugesichert, dass er den Status der Staatlichen Vogelschutzwarte unverändert lassen will. Er werde keine gesetzlichen Änderung vorschlagen, schrieb Wenzel dem Vorsitzenden der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV), Herwig Zang: „Ich möchte die Vogelschutzwarte weder symbolisch noch organisatorisch schwächen.“ Ihm sei die historische Bedeutung dieser Institution insbesondere auch mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement der vielen freiwilligen Helfer „sehr wohl bewusst“. Auch den neun Beschäftigten der Vogelschutzwarte hat Wenzel nach Informationen des WESER-KURIER telefonisch eine entsprechende Job-Garantie gegeben.

Der Ressortchef reagiert damit auf Kritik und Empörung bei Naturschützern und Abgeordneten der rot-grünen Koalition. Diese hatten aufgrund von bekannt gewordenen Plänen des Ministeriums, den Begriff „Staatliche Vogelschutzwarte“ im neuen Naturschutzgesetz zu streichen, eine Entmachtung dieser Institution befürchtet. Der Minister wolle offenbar eine mahnende Stimme im Konflikt zwischen Ausbau der Windenergie und Vogelschutz mundtot machen, so der Verdacht. Das Gegenteil sei der Fall, betont Wenzel nun in seinem Brief an NOV-Chef Zang: „Wir planen, die Fachbehörde für Naturschutz im kommenden Jahr personell zu stärken, um den großen Herausforderungen im Naturschutz gerecht zu werden“.

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