SPD wählt ihre Liste für Landtagswahl Weil ist ohne Gegenkandidaten

Hannover. Auf dem Weg zum angepeilten Regierungswechsel will die niedersächsische SPD an diesem Sonnabend ihre Listenplätze zur Landtagswahl 2013 vergeben. Zum Landesparteitag in Hameln werden 200 stimmberechtigte Delegierte erwartet. Im Gegensatz zu Grünen und Linken, die am vergangenen Wochenende ihre Landeslisten gewählt haben, wird es laut SPD-Chef Stephan Weil keine Gegenkandidaten geben. Weil ist seit Januar als Spitzenkandidat und Herausforderer von CDU-Ministerpräsident David McAllister gesetzt. Der 53-Jährige soll auf dem Parteitag im Amt als SPD-Landeschef bestätigt werden.
06.07.2012, 05:00
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Von Wk

Hannover. Auf dem Weg zum angepeilten Regierungswechsel will die niedersächsische SPD an diesem Sonnabend ihre Listenplätze zur Landtagswahl 2013 vergeben. Zum Landesparteitag in Hameln werden 200 stimmberechtigte Delegierte erwartet. Im Gegensatz zu Grünen und Linken, die am vergangenen Wochenende ihre Landeslisten gewählt haben, wird es laut SPD-Chef Stephan Weil keine Gegenkandidaten geben. Weil ist seit Januar als Spitzenkandidat und Herausforderer von CDU-Ministerpräsident David McAllister gesetzt. Der 53-Jährige soll auf dem Parteitag im Amt als SPD-Landeschef bestätigt werden.

Neben Stephan Weil auf dem begehrten Platz eins sollen auf den Plätzen zwei bis fünf Andrea Schröder-Ehlers (Lüneburg), Olaf Lies (Friesland), Petra Emmerich-Kopatsch (Goslar) und Grant Hendrik Tonne (Nienburg/Schaumburg/Diepholz) folgen. Die prominenteste SPD-Bewerberin für ein Landtagsmandat, Doris Schröder-Köpf (Hannover), soll auf Platz zwölf ins Rennen gehen.

Für die Wahl am 20. Januar 2013 rechnet die SPD mit einem "deutlichen Zuwachs" an Direktmandaten. 2008 hatte die SPD noch 19 der 87 Direktmandate gewinnen können. Für Optimismus sorgte zuletzt eine Umfrage, in der der SPD bis zu 58 Direktmandate prognostiziert worden waren.

Angesichts der Erwartungen wundert es auch nicht, dass sich auf den vorderen Listenplätzen viele – zumindest außerhalb der SPD – unbekannte Anwärter versammeln. Bei der Besetzung der Liste sei es darum gegangen, jene "qualifizierten Kräfte" der Partei abzusichern, "die es in ihren Wahlkreisen ansonsten schwer hätten", sagte Weil. Zu möglichen Koalitionen will sich die SPD derzeit jedoch nicht äußern.

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