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Woher kommt das Ei?
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Stempel auf der Eierschale gibt Auskunft

10.03.2015 0 Kommentare

Seit 2004 müssen in Europa alle Eier mit einem zehnstelligen Code aus Zahlen und Buchstaben gekennzeichnet werden. Dieser enthält Informationen über die Haltungsform, das Herkunftsland und den Legebetrieb, wie der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) in Bonn auf seiner Internetseite erläutert. Das Kennzeichnungssystem muss auf jedem Eierkarton aus dem Supermarkt aufgedruckt sein und der Code auf der Eierschale.

Der Herkunftsstempel auf dem Ei ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern ganz einfach zu entschlüsseln. 
Der Herkunftsstempel auf dem Ei ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern ganz einfach zu entschlüsseln.  (dpa)
Die erste Ziffer des Codes beschreibt, wie die Henne gehalten wird. Stammt das Ei aus Biohaltung, hat es die Nummer 0. Die 1 steht für Freilandhaltung, die 2 für Bodenhaltung und die 3 für Käfighaltung.

Danach kommen zwei Buchstaben. Sie stehen für das Herkunftsland. Für jedes europäische Land gibt es eine Buchstabenfolge. Beispielsweise steht DE für Deutschland, NL für Niederlande, AT für Österreich und LU für Luxemburg.

Die folgende siebenstellige Nummer ist die Nummer des Legebetriebs und des Stalls. Dabei geben die ersten beiden Ziffern Auskunft über das Bundesland, in dem das Ei gelegt wurde. Zum Beispiel hat Bremen die 04, Niedersachsen die 03 und Schleswig-Holstein die 01. Die letzten Ziffern geben den Legebetrieb sowie den Stall der Henne an.

Wer die Codenummer parat hat, kann sie hier direkt eingeben und die Herkunft des Eis ermitteln. (dpa)


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