Bundesweite Kundgebungen 17.000 Menschen demonstrieren in Hamburg bei Fridays for Future

Kurz vor der Europawahl sind bundesweit wieder Menschen auf die Straße gegangen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. In Hamburg waren bis zu 17.000 Menschen auf der Straße.
24.05.2019, 12:25
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Zwei Tage vor der Europawahl sind in Hamburg mehrere tausend überwiegend junge Menschen für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gegangen. Beim zweiten sogenannten globalen Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung waren am Freitag der Polizei zufolge bis zu 17.000 Demonstranten in der Innenstadt unterwegs. Die Teilnehmer riefen laut im Chor "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!" und hielten unter anderem Plakate mit den Aufschriften "Klimaschutz statt Kohleschmutz", "Rettet die Welt" und "Stoppt Klimakiller" hoch. In Bremen waren laut butenunbinnen 5000 Schüler auf dem Marktplatz. In Bremerhaven wurden rund 2000 Teilnehmer für die Kundgebung angemeldet. Dort hat auch Juso-Bundeschef Kevin Kühnert eine Rede gehalten.

Eine Hamburger Sprecherin der Bewegung sagte, sie gehe davon aus, dass sich die Zahl bis zum frühen Nachmittag noch weiter erhöhen werde. Viele Schüler und Studenten wollten erst nach der Schule, wichtigen Klausuren oder Vorlesungen am Mittag dazustoßen. Ursprünglich waren rund 10 000 Teilnehmer erwartet worden. Weltweit sollte es am Freitag Kundgebungen in mehr als 100 Ländern geben.

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Seit Monaten lassen junge Menschen freitags den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Die Aktivisten von Fridays for Future fordern unter anderem die Einhaltung der Pariser Klimaziele.

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