Kommentar über Tempolimit-Software

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Ein Tempolimit wird bald überflüssig. Denn ab 2022 beginnt in der EU die schrittweise Einführung von Geschwindigkeitsreglern – dann wird das Auto klüger als der Fahrer.
08.08.2020, 05:00
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Von Detlef Drewes
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Moderne Software soll schon bald für die elektronische Umsetzung von Tempolimits genutzt werden.

Martin Schutt/DPA

Die Empörung fiel vor drei Jahren eher verhalten aus, als die Experten für Verkehrssicherheit der EU-Kommission die nächsten Aktionen im Kampf gegen Raser einläuteten, um schwere Unfälle generell zu verhindern. Die Fahrer scheinen dazu nicht in der Lage, moderne Technik kann helfen. Als die EU-Kommission und das Parlament darüber diskutierten, ging es vor allem darum, Zwangsbremsungen zu verhindern.

Die Arbeiten haben vernünftige Lösungen erbracht, sodass kaum ein ernsthaftes Argument gegen die neueste Generation der Assistenzsysteme im Auto übrig geblieben ist. Es sei denn, jemand glaubt noch immer, der Grad der bürgerlichen Freiheit lasse sich an einem Tacho ablesen. Die bittere Bilanz der Unfallstatistiken zeigt: Wer (zu) schnell fährt, ist selten in der Lage, einen Zwischenfall zu beherrschen. Es stimmt: Die individuellen Verkehrssituationen machen es nötig, Assistenzsysteme auch abschalten zu können. Aber wer verstanden hat, dass Autos nicht für einen Geschwindigkeitsrausch gemacht werden, sondern um sicher von A nach B zu kommen, der wird auch so klug sein, die elektronischen Hilfen wieder einzuschalten.

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