Berlin AfD wirft Gauck „Entgleisung“ vor

Berlin (wk). Bundespräsident Joachim Gauck hat den Unmut der eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) auf sich gezogen. Gauck habe die AfD als „populistische Partei“ bezeichnet, über deren verpassten Einzug ins Parlament er „sehr dankbar“ sei, berichtete der Kölner „Express“.
24.10.2013, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von WESER-KURIER

Bundespräsident Joachim Gauck hat den Unmut der eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) auf sich gezogen. Gauck habe die AfD als „populistische Partei“ bezeichnet, über deren verpassten Einzug ins Parlament er „sehr dankbar“ sei, berichtete der Kölner „Express“. AfD-Chef Bernd Lucke reagierte verärgert: „Ich halte das für eine Entgleisung und einen Verstoß gegen die Neutralitätspflichten des Bundespräsidenten.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass Gauck öffentlich äußere, wen er im Parlament sehen wolle und wen nicht. Juristische Schritte gegen Gauck ließ Lucke offen. Er wolle zunächst abwarten, „ob der Herr Bundespräsident das Gespräch mit mir sucht“, sagte der Hamburger Wirtschaftsprofessor.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+