Konflikte Blutbad auf Sportplatz in Pakistan

Islamabad. Unbekannte Bewaffnete haben am Freitag einen Cricketplatz in der Stadt Quetta in der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan gestürmt und mindestens acht Menschen getötet. Wenigstens 15 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt.
06.05.2011, 13:00
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Islamabad. Unbekannte Bewaffnete haben am Freitag einen Cricketplatz in der Stadt Quetta in der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan gestürmt und mindestens acht Menschen getötet. Wenigstens 15 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt.

Die Angreifer hätten von zwei Autos Raketen abgeschossen und dann aus Gewehren gefeuert. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Angegriffenen gehören zu den Hazara, die meist Schiiten sind. Sie sind schon wiederholt Ziel extremistischer Sunniten geworden.

Bei einem US-Drohnenangriff im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Es war der erste Drohnenangriff seit der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden am Montag.

Wie am Freitag aus Geheimdienstkreisen in der Region verlautete, feuerten unbemannte Flugzeuge insgesamt acht Raketen auf ein Gehöft im Stammesgebiet Nord-Waziristan, das als eine Hochburg radikal-islamischer Extremisten gilt. Die Identität der Opfer war den Angaben zufolge zunächst jedoch unklar.

Die von US-Spezialisten ferngesteuerten Drohnen nehmen in der Stammesregion seit Jahren Aufständische und Terroristen ins Visier. Immer wieder kommen aber auch Zivilisten ums Leben. (dpa)

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