Kommentar zur Energiekrise in Iran und Irak In Bagdad und Teheran gehen die Lichter aus

Im ölreichen Irak gehen regelmäßig die Lichter aus. Schuld an der Energiekrise ist der Iran, er dreht dem Nachbarn den Strom ab, meint Birgit Svensson.
09.07.2021, 19:36
Lesedauer: 3 Min
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In Bagdad und Teheran gehen die Lichter aus
Von Birgit Svensson

Alle zwei Stunden ist in Bagdad der Strom weg. Dann gehen die Lichter aus, die Kühlschränke und Gefriertruhen, das Internet und die Klimaanlagen, was bei 50 Grad Außentemperatur schnell die Innenräume aufheizt. Wer Geld hat, kann sich einen eigenen Generator leisten oder Kapazitäten beim Distriktgenerator kaufen, ein professionell betriebener Großgenerator, der mehrere Straßen mit Strom versorgt und die Zeit bis zum nächsten Stadtstromschub überbrückt. 15 Ampere kosten 250.000 irakische Dinar im Monat, etwa 150 Euro. Damit läuft eine Klimaanlage pro Wohnung, das Internet, der Kühlschrank und einige Lampen. Zu mehr reicht es nicht, und viele können sich nicht mal das leisten. Die Pandemie hat auch im Irak die Armut wachsen lassen. Es gibt keine staatliche Unterstützung, jeder ist auf sich selbst gestellt. Und das in einem Land, das zu den ölreichsten der Welt zählt. Es ist ein Skandal.

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