Knappe Nahrungsmittel Weizen in der Wüste

Die durch den Ukraine-Krieg bedingte weltweite Getreideknappheit zwingt Ägypten, ein bisher vernachlässigtes Projekt zu beleben.
15.05.2022, 19:32
Lesedauer: 4 Min
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Weizen in der Wüste
Von Birgit Svensson

Wüste, wohin das Auge reicht. Die Fahrt von Assuan in Oberägypten Richtung sudanesische Grenze ist eintönig, die Straße schnurgerade. Dann plötzlich: Wie aus dem Nichts tauchen Felder, grüne Flecken mitten in der Wüste auf. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Grün als Weizen. Ein Dorf links von der Straße wird sichtbar, rechts eine hohe Mauer, kilometerlang. Sie soll vor Dieben schützen, denn Weizen ist derzeit begehrt in Ägypten. Der Preis steigt derzeit ins Unermessliche. Toshka, am unteren Ende Ägyptens und nur wenige Kilometer vom Sudan entfernt, ist die Hoffnung. Ein Projekt, das bereits vor 20 Jahren ins Leben gerufen und seitdem völlig vernachlässigt wurde, soll die Rettung vor einer Hungerkatastrophe am Nil sein.

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