Rüstung Großbritannien verbietet Streubomben

London. Großbritannien verbietet den Gebrauch von Streubomben. Das Parlament in London billigte am Dienstagabend einstimmig ein entsprechendes Gesetz und setzte damit die sogenannte Osloer Konvention zum Verbot der Splitterbomben um.
24.03.2010, 10:20
Lesedauer: 1 Min
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London. Großbritannien verbietet den Gebrauch von Streubomben. Das Parlament in London billigte am Dienstagabend einstimmig ein entsprechendes Gesetz und setzte damit die sogenannte Osloer Konvention zum Verbot der Splitterbomben um.

Großbritannien setzt die Bomben seit 2008 nicht mehr ein. Die Lagerbestände, die auf 38 Millionen Waffen beziffert wurden, sollen bis Ende 2013 komplett zerstört werden.

Streubomben werden aus der Luft abgeworfen und zerlegen sich noch vor dem Aufprall in viele kleine Sprengsätze. Damit sind ganze Landstriche praktisch für Jahre vermint. Vor allem Kinder und Zivilisten sind von den grausamen Auswirkungen betroffen.

Die internationale Konvention tritt am 1. August in Kraft, auch Deutschland hat sich dem Verbot angeschlossen. Jedoch haben unter anderem die USA, Israel und China das Abkommen nicht unterzeichnet. (dpa)

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