Italien "Der Reis verbrennt"

Seit Monaten hat es in der Po-Ebene nicht geregnet. Dutzende Bürgermeister bereits das Wasser rationieren lassen. Die Hälfte der Anbauflächen ist von Ernteausfall bedroht.
27.06.2022, 05:00
Lesedauer: 6 Min
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Von Julius Müller-Meiningen

Ganz am Ende dieses mächtigen, 650 Kilometer langen Flusses steht Giancarlo Canella vor seinen zartgrünen Reispflanzen und schüttelt den Kopf. „Schlimm“, sagt der 60 Jahre alte Landwirt im Po-Delta und schüttelt den Kopf. Ein paar weiße Reiher fliegen auf. Eine leichte Brise weht von der Adria herüber. Nebenan fotografieren Touristen ein Lavendelfeld, der Himmel ist tiefblau und hebt sich von den grünen Feldern ab. Es sieht idyllisch aus. Doch Canella ist nicht zum Schwärmen zumute. „Wir können nur noch hoffen“, sagt der Landwirt und zeigt mit dem rechten Zeigefinger nach oben. Auf den Regen, meint er. „Hoffen und beten“, fügt er hinzu.

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