Kommentar über Regierungsbildung in Israel Eine Koalition grundverschiedener Partner

Es ist eine Chance für Israel, mit einer Acht-Parteien-Koalition die von tiefen Gräben durchzogene israelische Gesellschaft zu einen. Doch die Gefahr des Scheiterns ist groß, meint Birgit Svensson.
10.06.2021, 17:26
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Eine Koalition grundverschiedener Partner
Von Birgit Svensson

Es gibt nicht wenige in Israel, die froh sind, wenn ihr Langzeitpremier abtritt. Auch in anderen Ländern, vor allem im Nahen Osten, wünscht man sich, dass Benjamin Netanjahu endlich von der politischen Bühne verschwindet. Und es ist kein Antisemitismus, wenn man sich das wünscht. Wie kaum ein anderer klebte „Bibi“, wie ihn seine Anhänger nennen, am Stuhl der Macht. Er tat alles, um auf ihm sitzen zu bleiben, riskierte gar kürzlich den Gazakrieg mit Toten, Verletzten und viel Zerstörung, um seine Haut vor juristischer Verfolgung zu retten und durch sein Amt immun zu bleiben. Auch jetzt noch, auf den letzten Metern zu einer neuen Regierung ohne ihn, soll er bestechen, überreden, unter Druck setzen, um doch noch den einen oder anderen Knesset-Abgeordneten auf seine Seite zu ziehen. 

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Family

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 14,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 31,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren