Kinder Merkel: Hunger-Bekämpfung vorantreiben

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beklagt Defizite bei der Bekämpfung von Hunger und Armut auf der Welt. Es gehe «viel zu langsam voran», kritisierte die Kanzlerin in ihrem veröffentlichten wöchentlichen Video-Podcast im Internet.
18.09.2010, 14:30
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beklagt Defizite bei der Bekämpfung von Hunger und Armut auf der Welt. Es gehe «viel zu langsam voran», kritisierte die Kanzlerin in ihrem veröffentlichten wöchentlichen Video-Podcast im Internet.

Zwar sei eine gute Nachricht, dass die Zahl der Hungernden auf der Welt im letzten Jahr um hundert Millionen gesunken sei. Aber: «Wir müssen schneller werden».

An diesem Sonntag reist Merkel zum Gipfel der Vereinten Nationen (UN) nach New York, bei dem die Armutsbekämpfung Hauptthema ist. Vor zehn Jahren hatten die UN-Mitgliedstaaten bei ihrem Milleniumsgipfel vereinbart, Hunger und Armut auf der Welt bis 2015 zu halbieren.

Merkel sagt, sie wolle in Gesprächen mit verschiedenen Ländern erfahren, «wie unsere Entwicklungshilfe ankommt und was wir noch besser machen müssen, um die nötigen Erfolge zu erreichen und die Ziele auch wirklich zu realisieren.» Zwar seien bisher nicht alle Ziele erreicht. «Aber wir können in den nächsten fünf Jahren noch vieles schaffen», betonte die Kanzlerin. Deutschland werde seine Mittel für die Entwicklungshilfe «trotz unserer Sparprogramme» nicht reduzieren.

Es gehe allerdings auch darum, wie das Geld ausgegeben werde. «Es geht nicht um die Weiterentwicklung einer sogenannten Hilfsindustrie. Sondern es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen mit unserer Entwicklungshilfe erreichen, dass Menschen selbstbewusster werden, dass sie ihr Leben in die Hand nehmen», sagte die Bundeskanzlerin. (dpa)

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