Wahlen Morales beansprucht Sieg bei Regionalwahlen

La Paz. Der linksgerichtete bolivianische Präsident Evo Morales hat den Sieg seiner Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei der Regional- und Kommunalwahl am Sonntag beansprucht.
05.04.2010, 16:20
Lesedauer: 1 Min
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La Paz. Der linksgerichtete bolivianische Präsident Evo Morales hat den Sieg seiner Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) bei der Regional- und Kommunalwahl am Sonntag beansprucht.

Allerdings konnte die MAS nicht ihr überragendes Ergebnis der Präsidentenwahl vom vergangenen Dezember wiederholen, bei der Morales mit mehr als 64 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden war.

Die MAS habe 200 Bürgermeisterposten und sechs der neun Provinzen erobert, sagte der erste gewählte Indio-Staatschef in der Geschichte des südamerikanischen Landes nach der Veröffentlichung erster Teilergebnisse. Einige bolivianische Medien veröffentlichten jedoch Hochrechnungen, denen zufolge die MAS nur in fünf Provinzen gewann.

Auch Morales räumte ein, dass das Wahlergebnis einen bitteren Beigeschmack habe, da es seinem politischen Lager nicht gelungen sei, das Bürgermeisteramt in La Paz, dem Sitz der Regierung, zu erobern. Auch blieben nach seinen Angaben die wichtigen Provinzen Santa Cruz, Beni und Tarija weiter in der Hand der konservativen Opposition.

Morales rief die Opposition auf, den von seiner Regierung eingeschlagenen Weg eines tiefgreifenden Wandels für mehr soziale Gerechtigkeit konstruktiv zu begleiten. Nach Angaben ausländischer Wahlbeobachter verlief die Wahl ordnungsgemäß. (dpa)

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