Krieg in der Ukraine Nato verspricht weitere Militärhilfe

Die Nato will ihre militärische Unterstützung für die Ukraine verstärken. Ob auch schwere Waffen wie Kampfpanzer geliefert werden sollen, darüber hielt sich Generalsekretär Stoltenberg am Donnerstag bedeckt.
07.04.2022, 19:57
Lesedauer: 3 Min
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Nato verspricht weitere Militärhilfe
Von Katrin Pribyl

Auf Rüdiger Königs Schreibtisch dürfte bald ein weiteres gerahmtes Bild stehen, auf dem er im Kreis von Nato-Spitzenpolitikern verewigt ist. Denn Deutschlands ständiger Vertreter bei der Militärallianz in Brüssel hatte am Donnerstag zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit einen ungewohnten Auftritt, wenn dieser auch nicht ganz so groß war wie vor zwei Wochen. Weil Bundeskanzler Olaf Scholz zum damaligen Gipfel der Allianz zu spät kam, war er von König auf dem traditionellen Familienfoto vertreten worden. Am Donnerstag nun musste der Botschafter beim offiziellen Bildtermin als Platzhalter für Außenministerin Annalena Baerbock einspringen, die vom Nato-Treffen in Brüssel vorzeitig zurück nach Berlin reisen musste. Der Kanzler habe die Ministerin gebeten, an der Abstimmung zur Impfpflicht im Bundestag teilzunehmen, hieß es aus Regierungskreisen. War dies abermals Ausdruck davon, wie es um die Prioritäten Deutschlands bestellt ist? Zahlreiche Beobachter bewerteten das Signal, das von der deutschen Politik auf internationaler Bühne ausging, als „peinlich“.

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