Präsident Sarkozy unter Druck - Erstmals unter 30 Prozent

Paris. Gut zwei Wochen nach der Schlappe bei der Regionalwahl steht der französische Präsident Nicolas Sarkozy weiter unter Druck.
01.04.2010, 13:20
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Paris. Gut zwei Wochen nach der Schlappe bei der Regionalwahl steht der französische Präsident Nicolas Sarkozy weiter unter Druck.

Seine Zustimmungsquote ist nach einer am Donnerstag vorab veröffentlichten Umfrage erstmals unter 30 Prozent gesunken und hat damit einen neuen Tiefstand seit Amtsantritt erreicht. Unterdessen mehrt sich auch Widerstand gegen Sarkozys Reformprojekte, etwa gegen die 2007 eingeführte Begrenzung der Summe aller Steuern auf maximal 50 Prozent der Einkünfte, die weithin als Steuergeschenk an die Superreichen aufgefasst wird.

Eine Gruppe von Abgeordneten der Regierungsmehrheit kündigte am Vortag eine Gesetzesinitiative an, um den sogenannten Schutzschild für die Reichen vorläufig auszusetzen. Sarkozy betonte jedoch, dass er diese Reform nicht rückgängig machen werde. Er hatte die Begrenzung eingeführt, um Investitionen in Frankreich zu fördern und Steuerflucht einzudämmen. (dpa)

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