Streiks in Großbritannien Der Winter des Unbehagens

Tausende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes legen die Arbeit nieder. Zwölf Jahre Tory-Regierung, Pandemie und Wirtschaftskrise haben das Fass zum Überlaufen gebracht, meint Susanne Ebner.
06.12.2022, 17:13
Lesedauer: 3 Min
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Von Susanne Ebner

Der Winter des Unbehagens ist für die Briten ein geflügelter Ausdruck. Das Zitat aus William Shakespeares Drama „Richard III“ wurde vor 44 Jahren als Beschreibung der Aufstände in jenem Winter verwendet. Damals legten Tausende im Kampf um bessere Löhne ihre Arbeit nieder. Müllberge und der Stillstand des Transportwesens führten 1979 schließlich zum Sturz der Labour-Regierung. Die neu gewählte konservative Premierministerin Mar-­garet Thatcher schränkte daraufhin die Macht der britischen Gewerkschaften massiv ein – mit Gesetzen, die auch ­Labour nicht wieder rückgängig machte. Arbeitnehmerverbände gerieten in Verruf. Streiks wurden ein seltenes Phänomen in Großbritannien.

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