Anschläge vom 11. September 2001 Die Wende im Irak macht eine Pause

Für Bagdad war der 11. September 2001 eine Zäsur: Er brachte den Einmarsch der Amerikaner und Briten, Al Kaida, den IS und Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten, aber auch das Versprechen auf Bürgerrechte.
12.09.2021, 18:59
Lesedauer: 4 Min
Zur Merkliste
Die Wende im Irak macht eine Pause
Von Birgit Svensson

Maha Kadhem ist nicht so verzagt wie viele andere, die seit Oktober 2019 unaufhörlich auf die Straßen Iraks gingen. Sie demonstrierten für mehr Strom, mehr Arbeit für junge Leute, weniger Korruption und Reformen des politischen Systems. „Dabei sind so viele von uns ermordet worden“, sagt die junge Frau aus Babylon, „wir haben beschlossen, jetzt eine Pause zu machen“. Sie seien in eine neue Phase der Proteste eingetreten, versuchen, die konservativ islamische Gesellschaft von unten her zu reformieren“. Durch zivilen Ungehorsam zum Beispiel, durch beharrliches Bestehen auf Bürgerrechte, die ihnen die Verfassung gewährt, durch Aufklärung und Einforderung dieser Rechte. Die Zelte am Tahrir Platz in Bagdad sind verschwunden, wo Maha monatelang ausharrte. Jetzt stehen Soldaten dort und verhindern, dass keine neuen Zelte mehr aufgebaut werden.

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Family

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 14,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 31,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren