Schüsse in Buffalo Täter beruft sich auf Verschwörungstheorie

Der Attentäter von Buffalo sieht sich als Teil eines globalen Netzwerks weißer Rechtsextremisten. Mit ihrem Terror gegen Minderheiten setzen sie einen Verschwörungsmythos um.
16.05.2022, 19:49
Lesedauer: 2 Min
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Täter beruft sich auf Verschwörungstheorie
Von Thomas Spang

Auf seinem AR-15-Schnellfeuergewehr hat der Mörder von Buffalo die Zahl „14“ eingraviert. Die Anhänger der Idee einer „weißen Vorherrschaft“ wissen sehr genau, was damit gemeint ist. Es handelt sich um die vierzehn Wörter der Losung des amerikanischen Rechtsextremisten David Eden Lane, die übersetzt ungefähr so lautet: „Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für unsere weißen Kinder sichern.“ Gefährdet sei diese durch das, was Verschwörungstheoretiker der Rechten „The Great Replacement“ (Den großen Austausch) nennen. Der Franzose Renaud Camus gebrauchte den Begriff als Titel eines im Jahr 2011 selbst publizierten Buches, in dem er die Behauptung aufstellt, Einwanderer aus dem Süden würden die europäische Kultur abschaffen. Im US-Kontext sind es Schwarze, Latinos und Juden, die Weiße und Christen angeblich verdrängen.

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